Grü­ne Oli­ven schme­cken mil­der als schwar­ze

Schwaebische Zeitung (Leutkirch / Isny / Bad Wurzach) - - ERNÄHRUNG -

BONN (dpa) - Ob schwar­ze oder grü­ne Oli­ven: Die Far­be hat nichts mit der Sor­te zu tun. Al­le Oli­ven sind am Baum zu­nächst grün und ver­fär­ben sich mit zu­neh­men­der Rei­fe von röt­lich-braun bis zu dun­kel­vio­lett-schwarz. Die un­reif ge­pflück­ten, grü­nen Oli­ven ha­ben ein fes­tes Frucht­fleisch und schme­cken mil­der, wäh­rend die schwar­zen Oli­ven ei­ne be­son­ders her­be No­te ha­ben. Dar­auf weist das Bun­des­zen­trum für Er­näh­rung hin. Di­rekt vom Baum schme­cken Oli­ven sehr bit­ter. Meist werden sie mo­na­te­lang in Salz­la­ke ein­ge­legt, um sie ge­nieß­bar zu ma­chen. Da­nach kom­men sie in Es­sig, Öl oder in ei­nen Kräu­ter­sud, werden mit Man­deln ge­füllt oder mit ver­schie­de­nen Zu­ta­ten wie Knob­lauch und Chi­li ver­fei­nert. Man­che Her­stel­ler um­ge­hen den Rei­fungs­pro­zess und fär­ben un­rei­fe, grü­ne Oli­ven mit Farbsta­bi­li­sa­to­ren wie Ei­sen­g­lu­co­nat (E 579) und Ei­sen­lac­tat (E 585). Das Schwarz­fär­ben muss in der Zu­ta­ten­lis­te er­sicht­lich sein.

FO­TO: DPA

Grü­ne Oli­ven eig­nen sich auch gut zum Fül­len.

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