AfD de­mons­triert Ge­schlos­sen­heit

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Nachrichten & Hintergrund -

(dpa) - Mit de­mons­tra­ti­ver Ge­schlos­sen­heit und Ab­gren­zung vom Asyl­kurs der Bun­des­re­gie­rung bringt sich die rechts­kon­ser­va­ti­ve AfD für die Land­tags­wah­len 2016 in Stel­lung. Auf dem Bun­des­par­tei­tag der AfD in Han­no­ver for­der­te Par­tei­che­fin Frau­ke Pe­try den Rück­tritt von Kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel (CDU), die in der „Mi­gra­ti­ons­kri­se“die Kon­trol­le ver­lo­ren ha­be. „Tre­ten Sie zu­rück, Sie schaf­fen das“, sag­te Pe­try am Sams­tag.

Der Par­tei­tag stimm­te in Ab­wei­chung vom Vor­stand ei­ner al­ter­na­ti­ven Re­so­lu­ti­on zu, die schar­fe Grenz­kon­trol­len zur Ein­däm­mung des Flücht­lings­zu­zugs und ei­ne Ein­schrän­kung des Asyl­rechts for­der­te. Of­fe­ne Kri­tik an Pe­try und der Par­tei­füh­rung gab es aber nicht. Am Sonn­tag be­schloss der Kon­gress für die Füh­rung der Par­tei ei­ne Dop­pe­lo­der Drei­er­spit­ze. Der­zeit sind Frau­ke Pe­try und Jörg Meu­then Spre­cher der Par­tei. Sie blei­ben im Amt. In ei­ner neu­en Em­nid-Um­fra­ge hat die AfD vor dem Hin­ter­grund der Asyl­de­bat­te auf acht Pro­zent zu­ge­legt.

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