Ar­beits­markt er­wacht aus Win­ter­schlaf

Ar­beits­lo­sen­quo­te bei 3,5 Pro­zent – Der­zeit 14 936 Men­schen oh­ne Ar­beit

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Markdorf/bermatingen/service -

(sz) - Die Ar­beits­lo­sig­keit im Be­zirk der Agen­tur für Ar­beit Kon­stanz-Ravensburg ist im ver­gan­ge­nen Mo­nat ge­sun­ken. Im ge­sam­ten Agen­tur­be­zirk wa­ren im Fe­bru­ar 14 936 Frau­en und Män­ner oh­ne Be­schäf­ti­gung ge­mel­det, 270 we­ni­ger als im Vor­mo­nat, teilt die Agen­tur für Ar­beit mit. Im Ver­gleich zum Fe­bru­ar des Vor­jah­res hat die Zahl der Ar­beits­lo­sen um 188 Men­schen ab­ge­nom­men. Die ge­mel­de­ten of­fe­nen Stel­len sind sta­bil auf ei­nem ho­hen Ni­veau.

„Nach dem kal­ten und fros­ti­gen Ja­nu­ar sorgt der Fe­bru­ar für ei­ne ers­te leich­te Be­le­bung am Ar­beits­markt. In ei­ni­gen Au­ßen­be­ru­fen wur­de die Be­schäf­ti­gung wie­der auf­ge­nom­men. Je nach Wit­te­rungs­la­ge rech­nen wir in den kom­men­den Wo­chen mit ei­nem deut­li­chen Auf­schwung. Gas­tro­no­mie­be­trie­be, Tou­ris­mus- und Frei­zeit­be­trie­be wer­den sich auf das be­vor­ste­hen­de Früh­lings- und Os­ter­ge­schäft vor­be­rei­ten“, er­klärt Jut­ta Driesch, Vor­sit­zen­de der Ge­schäfts­füh­rung der Agen­tur für Ar­beit Kon­stanz-Ravensburg.

Die Ar­beits­lo­sen­quo­te lag im Fe­bru­ar un­ver­än­dert bei 3,5 Pro­zent. Die Re­gi­on Kon­stanz-Ravensburg bleibt da­mit aber­mals un­ter dem lan­des­wei­ten Schnitt von 3,8 Pro­zent.

Im Agen­tur­be­zirk Kon­stanz-Ravensburg wa­ren im Fe­bru­ar 14 936 Men­schen oh­ne Ar­beit, 6567 Frau­en und 8369 Män­ner. Ge­gen­über dem Vor­mo­nat wa­ren 270 Men­schen we­ni­ger ar­beits­los ge­mel­det (mi­nus 1,8 Pro­zent). Nach Rechts­krei­sen ge­glie­dert ge­hör­ten 7698 Men­schen zum Rechts­kreis SGB III (Ar­beits­lo­sen­ver­si­che­rung) und 7238 Men­schen zum Rechts­kreis SGB II (Grund­si­che­rung). Vom Rück­gang der Ar­beits­lo­sen­zah­len ha­ben pro­zen­tu­al vor al­lem Schwer­be­hin­der­te (mi­nus 5,6 Pro­zent) und Lang­zeit­ar­beits­lo­se (mi­nus 3,1 Pro­zent) pro­fi­tiert.

2440 Stel­len sind of­fen

Im Fe­bru­ar wa­ren ins­ge­samt 4480 Aus­län­der ar­beits­los ge­mel­det. 419 (im Ver­gleich zum Vor­mo­nat mi­nus 15) da­von stam­men aus den Bal­kanLän­dern Al­ba­ni­en, Bos­ni­en und Her­ze­go­wi­na, Ko­so­vo, ehe­ma­li­ge ju­go­sla­wi­sche Re­pu­blik Ma­ze­do­ni­en und Ser­bi­en. 98 (mi­nus neun) ar­beits­lo­se Men­schen sind aus der Rus­si­schen Fö­de­ra­ti­on und der Ukrai­ne. Die Staa­ten Af­gha­nis­tan, Eri­trea, Irak, Is­la­mi­sche Re­pu­blik Iran, Ni­ge­ria, Pa­kis­tan, So­ma­lia, Ara­bi­sche Re­pu­blik Sy­ri­en sind sta­tis­tisch in der Grup­pe „Nicht-Eu­ro­pa“zu­sam­men­ge­fasst. Die­se Grup­pe um­fasst 1380 (mi­nus 3) ar­beits­lo­se Frau­en und Män­ner.

Un­ter­neh­men und Ver­wal­tun­gen in­for­mier­ten die Ar­beits­agen­tur im Fe­bru­ar über 2440 neue, of­fe­ne Stel­len, 947 mehr als im Vor­mo­nat. Im ge­sam­ten Agen­tur­be­reich wa­ren ins­ge­samt 7017 Stel­len un­be­setzt.

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