Volks­ban­ken schlie­ßen Fi­lia­len

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Wirtschaft -

(mö) - Trotz der Nied­rig­zins­pha­se sind die Volks- und Raiff­ei­sen­ban­ken im Alb-Do­nau-Kreis und in Ulm mit dem Ge­schäfts­ver­lauf im Jahr 2016 zu­frie­den. Acht Ge­nos­sen­schafts­ban­ken ha­ben sich in der Ver­ei­ni­gung der Volks- und Raiff­ei­sen­ban­ken zu­sam­men­ge­schlos­sen, zu­sam­men wei­sen sie ei­ne Bi­lanz­sum­me von 4,9 Mil­li­ar­den Eu­ro (2015: 4,7 Mil­li­ar­den Eu­ro, plus 3,4 Pro­zent) aus. Die aus­ge­leg­ten Kre­di­te be­tra­gen 3,1 Mil­li­ar­den Eu­ro (2015: 3,0 Mil­li­ar­den Eu­ro, plus 3,6 Pro­zent). Die Ban­ken wer­den von 108 117 Mit­glie­dern ge­tra­gen.

Der Vor­stands­chef der Volks­bank Ulm-Bi­be­rach, Ralph Blan­ken­berg, er­war­tet, dass die Ban­ken wei­te­re Fi­lia­len schlie­ßen. 2015 hat­ten die acht In­sti­tu­te noch 116 Zweig­stel­len, En­de die­ses Jah­res dürf­ten es nur mehr 80 Fi­lia­len sein, schätzt Blan­ken­berg. An vie­len Or­ten kä­men nur noch zwei oder drei Kun­den pro Tag in die Zweig­stel­len. Die Di­gi­ta­li­sie­rung hal­te mit dem On­li­ne­ban­king Ein­zug auch bei äl­te­ren Bank-Mit­glie­dern. Man ver­su­che, den Ser­vice den­noch auf­recht­zu­hal­ten, sag­te Blan­ken­berg.

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