Re­al­schu­len kön­nen Kin­der ge­trennt un­ter­rich­ten

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Wir Im Süden -

Die am Mitt­woch be­schlos­se­ne Än­de­rung des Lan­des­schul­ge­set­zes bringt auch Neu­ig­kei­ten für die Re­al­schu­len mit sich. Die Zahl der so­ge­nann­ten Pool­stun­den,

durch die Schü­ler in­di­vi­du­el­ler ge­för­dert wer­den kön­nen, wird bis zum Schul­jahr 2020/21 von der­zeit acht stu­fen­wei­se auf 20 St­un­den je Zug er­höht – das sind so vie­le, wie die Ge­mein­schafts­schu­len zur Ver­fü­gung ha­ben. Mit der Än­de­rung setzt die Re­gie­rung ei­ne Ver­ein­ba­rung aus den Ko­ali­ti­ons­ver­hand­lun­gen um, für die sich die CDU stark­ge­macht hat­te. Künf­tig sol­len die rund 430 staat­li­chen Re­al­schu­len selbst ent­schei­den kön­nen, wie sie auf die sehr un­ter­schied­li­chen Ni­veaus ih­rer Schü­ler ein­ge­hen – ob durch dif­fe­ren­zier­ten Un­ter­richt in der Klas­se, durch ge­trenn­te Grup­pen oder gar Klas­sen. Die Schü­ler kön­nen an der Re­al­schu­le auch den Haupt­schul­ab­schluss ab­le­gen. (kab)

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