Uni­ons­po­li­ti­ker wol­len Ent­schei­dung zum Dop­pel­pass

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Nachrichten & Hintergrund -

(her) - Bun­des­kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel (CDU) stößt mit ih­rer Ab­sa­ge an die dop­pel­te Staats­an­ge­hö­rig­keit als Wahl­kampf­the­ma in den Rei­hen der Uni­on auf Kri­tik. „Das The­ma der Be­gren­zung der dop­pel­ten Staats­bür­ger­schaft ist für die Men­schen in Deutsch­land von gro­ßer Be­deu­tung, und die Wäh­le­rin­nen und Wäh­ler er­war­ten zu Recht auch von den Par­tei­en ei­ne kon­kre­te Aus­sa­ge zur Bun­des­tags­wahl“, er­klär­te am Mitt­woch der in­nen­po­li­ti­sche Spre­cher der CDU/ CSU-Bun­des­tags­frak­ti­on, Ste­phan May­er (CSU), im Ge­spräch mit der „Schwä­bi­schen Zei­tung“. Er rech­ne mit ei­ner ein­ver­nehm­li­chen Po­si­ti­on von CDU und CSU da­zu. Das so­ge­nann­te Ge­ne­ra­tio­nen-Schnitt­mo­dell von Bun­des­in­nen­mi­nis­ter Thomas de Mai­ziè­re (CDU) sei sinn­voll, weil da­mit ge­währ­leis­tet wer­de, dass Kin­der von Dop­pel­staat­lern künf­tig nicht mehr die deut­sche Staats­bür­ger­schaft er­hiel­ten, wenn sie nicht in Deutsch­land ge­bo­ren wür­den.

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