42 Un­ter­neh­mer hof­fen auf Grün­der­preis

Schwä­bisch Me­dia ver­leiht Aus­zeich­nung – Ju­ry und Le­ser ent­schei­den über Preis­trä­ger

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Wirtschaft - Von Eva-Ma­ria Pe­ter

- 42 Be­wer­ber aus ins­ge­samt elf Land­krei­sen von der Ost­alb bis zum Bo­den­see und von Tros­sin­gen bis Neu-Ulm ha­ben sich für den dies­jäh­ri­gen Grün­der­preis von Schwä­bisch Me­dia be­wor­ben. Die Be­wer­bun­gen wer­den von ei­ner 24köp­fi­gen Ju­ry ge­sich­tet, in der nam­haf­te Ver­tre­ter aus der re­gio­na­len Wirt­schaft, aus ver­schie­de­nen Land­krei­sen und Bran­chen sit­zen. Die Sie­ger wer­den bei der Grün­der­preisGa­la am 20. Ju­li im Me­di­en­haus in Ravensburg aus­ge­zeich­net. Als Gast­red­ne­rin wird Ba­den-Würt­tem­bergs Wirt­schafts­mi­nis­te­rin Ni­co­le Hoff­meis­ter-Kraut er­war­tet. Die Be­wer­ber für den ach­ten Grün­der­preis von Schwä­bisch Me­dia wer­den auf die­ser Seite vor­ge­stellt. 36 Jah­re alt ist der Grün­der­preis-Be­wer­ber in die­sem Jahr im Schnitt (Vor­jahr: 38). Der äl­tes­te Exis­tenz­grün­der ist 60 (Vor­jahr: 66), der jüngs­te 18 Jah­re alt (Vor­jahr: 23).

23

Pro­zent der Be­wer­ber sind weib­lich. Der Män­ner­an­teil über­wiegt mit 77 Pro­zent. Frau­en sind in der Grün­der­sze­ne noch im­mer Exo­tin­nen. Die Zahl der Grün­der­preis-Be­wer­be­rin­nen ist so­gar wei­ter ge­sun­ken: Im ver­gan­ge­nen Jahr wa­ren noch 27 Pro­zent der Grün­der­preis-Be­wer­ber weib­lich.

42

Be­wer­bun­gen ins­ge­samt sind in 2017 für den Grün­der­preis ein­ge­gan­gen. Das sind sechs Be­wer­bun­gen we­ni­ger als im ver­gan­ge­nen Jahr. 10 Be­wer­ber kom­men aus dem Land­kreis Ravensburg. So­mit gibt es aus die­sem Kreis, wie auch im ver­gan­ge­nen Jahr, die meis­ten Be­wer­ber. Aus dem Bo­den­see­kreis sind neun Be­wer­bun­gen ein­ge­gan­gen, ge­folgt vom Land­kreis Bi­be­rach mit sechs Be­wer­bern. Ins­ge­samt wa­ren Un­ter­neh­men aus 14 Land­krei­sen zur Teil­nah­me be­rech­tigt.

52

Pro­zent der Grün­der­preisBe­wer­ber ha­ben ihr Un­ter­neh­men di­rekt im Haupt­er­werb ge­grün­det. Ih­ren bis­he­ri­gen Job ha­ben die Exis­tenz­grün­der für ih­re ei­ge­ne Vi­si­on auf­ge­ge­ben. 48 Pro­zent der Be­wer­ber ha­ben ih­re bis­he­ri­ge Ar­beits­stel­le be­hal­ten und füh­ren ihr Un­ter­neh­men im Ne­ben­er­werb. 20 und so­mit die meis­ten Grün­der­preis-Be­wer­ber ha­ben ihr Un­ter­neh­men im Jahr 2016 ge­grün­det. Teil­neh­men konn­ten al­le Un­ter­neh­men, die nach dem 1. Ja­nu­ar 2013 ge­grün­det wor­den sind. Sechs Exis­tenz­grün­der, die auf den Grün­der­preis hof­fen, wur­den erst in die­sem Jahr ge­grün­det.

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