Schwe­re Schä­den im Süd­wes­ten

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Seite Drei -

Das Stutt­gar­ter Land­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um hat er­ho­ben, wie vie­le Hekt­ar An­bau­flä­che durch den Frost ge­schä­digt wor­den sind. Aus Bay­ern gibt es nach Aus­kunft des zu­stän­di­gen Mi­nis­te­ri­ums noch kei­ne be­last­ba­ren Da­ten, die­se wer­den noch ge­sam­melt. Er­geb­nis­se wer­den En­de kom­men­der Wo­che er­war­tet. In Ba­den-Würt­tem­berg sind dem­nach rund

7000 Hekt­ar Re­ben sehr stark ge­schä­digt. Da­mit hat der Frost ein Vier­tel der 28 000 Hekt­ar Wein­bau­flä­chen im Land schwer be­ein­träch­tigt. Noch här­ter hat es im Ver­hält­nis die Obst­bau­ern ge­trof­fen. Die Bäu­me und Sträu­cher auf je­dem drit­ten Hekt­ar ha­ben schwe­re Frost­schä­den

er­lit­ten, das sind 6000 Hekt­ar. Auf den meis­ten der ins­ge­samt 18 000 Hekt­ar mit Obst wach­sen

Äp­fel- oder Birn­bäu­me. Fast al­le sind ge­schä­digt, auf 2500 Hekt­ar er­war­ten die Be­sit­zer schwe­re Ein­bu­ßen. Bei den 4000 Hekt­ar mit Kir­schen und Zwetsch­gen sind Drei­vier­tel stark ge­trof­fen. Auch je­de drit­te Streu­obst­wie­se hat schwe­re Frost­schä­den. Von den rund 1700 Hekt­ar Strauch­bee­ren sind rund 50 Pro­zent

stark ge­schä­digt. Erd­beer­bau­ern ha­ben et­wa auf je­dem zwei­ten Feld leich­te bis sehr star­ke Ver­lus­te zu be­fürch­ten. Auch auf Äckern und Ge­mü­se­fel­dern gibt es Schä­den, hier lie­gen aber noch kei­ne ge­nau­en Zah­len vor. (tja)

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