Vit­amin-D-Spie­gel bei Dia­be­ti­kern be­son­ders wich­tig

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Gesundheit -

(dpa) - Men­schen mit Dia­be­tes soll­ten ih­ren Vit­amin-DSpie­gel über­prü­fen las­sen. Dar­auf weist die Deut­sche Ge­sell­schaft für In­ne­re Me­di­zin (DGIM) hin. Vit­amin D wirkt un­ter an­de­rem dem Kno­chen­ab­bau ent­ge­gen, der bei Dia­be­ti­kern schnel­ler vor­an­schrei­tet als bei ge­sun­den Men­schen. So beugt das Vit­amin Kno­chen­brü­chen vor. Zu­dem kann es die Pro­duk­ti­on von In­su­lin be­ein­flus­sen und auf die­se Wei­se di­rekt auf den Blut­zu­cker­spie­gel ein­wir­ken, er­klärt Klaus Ba­denho­op, Pro­fes­sor an der der Jo­hann Wolf­gang Goe­the-Uni­ver­si­tät Frank­furt.

Vit­amin D nimmt man ei­ner­seits über die Nah­rung auf. Fet­ter See­fisch wie Lachs oder He­ring ist zum Bei­spiel ein gu­ter Lie­fe­rant. An­de­rer­seits bil­det die Haut es un­ter dem Ein­fluss von UV-Strah­lung. Als op­ti­mal se­hen Ärz­te der DGIM zu­fol­ge heu­te ei­nen Ser­um­spie­gel zwi­schen 30 und 50 ng/ml an. Den op­ti­ma­len Ser­um­spie­gel zu er­rei­chen, ist schwie­rig. Es hilft aber , täg­lich min­des­tens ei­ne hal­be St­un­de ins Freie zu ge­hen auch wenn es be­wölkt ist. Ist der Vit­amin-D-Spie­gel den­noch zu nied­rig, soll­ten Dia­be­ti­ker in Ab­spra­che mit ih­rem Arzt zu­sätz­li­ches Vit­amin D in Form von Kap­seln zu sich neh­men, ra­ten die Ex­per­ten der DGIM.

FO­TO: CO­LOUR­BOX

Da­mit der Kör­per Vit­amin D bil­den kann, soll­te man sich täg­lich min­des­tens ei­ne hal­be St­un­de im Frei­en auf­hal­ten.

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