Darm­spie­ge­lung bringt Klar­heit bei po­si­ti­vem Stuhl­test

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Gesundheit -

(dpa) - Seit April be­zah­len die Kran­ken­kas­sen Pa­ti­en­ten ab 50 Jah­ren ein­mal jähr­lich ei­nen Stuhl­test zur Darm­krebs­vor­sor­ge. Die­sen so­ge­nann­ten im­mu­no­lo­gi­schen Ok­kult­blut­test be­kommt man bei­spiels­wei­se beim Haus­arzt, kann ihn dann selbst zu Hau­se durch­füh­ren und die Pro­ben in der Pra­xis wie­der ab­ge­ben. Ist der Be­fund po­si­tiv, soll­te der Be­trof­fe­ne gleich mit sei­nem Arzt spre­chen, er­klärt die Spre­che­rin der nie­der­ge­las­se­nen Ma­gen-Darm-Ärz­te, Dag­mar Mainz. Ein po­si­ti­ves Er­geb­nis be­deu­tet nicht zwin­gend, dass der Pa­ti­ent Krebs hat. Blut im Stuhl kann auch an­de­re Ur­sa­chen ha­ben. Um das zu klä­ren, sei bei po­si­ti­vem Be­fund ei­ne Darm­spie­ge­lung nö­tig. Da­bei wer­den even­tu­ell vor­han­de­ne Krebs­vor­stu­fen ent­fernt, er­klä­ren die Ma­gen-Darm-Ärz­te.

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