„Ge­neh­mi­gung für Nacht­ar­bei­ten nur in Aus­nah­me­fäl­len“

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Wir Am See -

- Au­to­fah­ren in Fried­richs­ha­fen ist in die­sen Ta­gen zum Teil ei­ne har­te Ge­dulds­pro­be, weil vie­le Bau­stel­len – da­zu an wich­ti­gen Stra­ßen – den Ver­kehrs­fluss be­hin­dern. Die Schwä­bi­sche Zei­tung hat bei Hans-Jörg Schrait­le, Lei­ter des Am­tes für Bür­ger­ser­vice, Si­cher­heit und Um­welt, nach­ge­fragt, wann die Häf­ler wie­der freie Fahrt ha­ben.

War­um wird denn an den Bau­stel­len nicht nachts ge­ar­bei­tet, da­mit sie schnel­ler fer­tig wer­den?

Nach den ver­kehr­li­chen An­ord­nun­gen un­se­res Am­tes für Bür­ger­ser­vice, Si­cher­heit und Um­welt soll zwi­schen 6 und 20 Uhr ge­ar­bei­tet wer­den. Die­se Ar­beits­zei­ten wer­den aus­ge­nützt, wenn es von den Ar­bei­ten her mach­bar ist. Nachts darf nur mit ei­ner Aus­nah­me­ge­neh­mi­gung des Land­rats­amts ge­ar­bei­tet wer­den. Nacht­ar­bei­ten wer­den nur in Aus­nah­me­fäl­len ge­neh­migt, wenn die Stra­ße ei­ne be­son­ders ho­he Be­deu­tung hat. Durch Nacht­ar­bei­ten wür­den die An­woh­ner au­ßer­dem zu­sätz­lich be­las­tet. Zu­dem müs­sen bei Nacht­ar­bei­ten die Lärm­grenz­wer­te ein­ge­hal­ten wer­den.

Wie lan­ge wer­den denn die drei gro­ßen Stra­ßen­bau­stel­len, al­so an Fried­rich­stra­ße, Wag­gers­hau­ser Stra­ße und Eh­lers­stra­ße, noch dau­ern?

Die Bau­stel­le in der Wag­gers­hau­ser Stra­ße dau­ert noch bis 19. Mai. Die Ar­bei­ten in der Fried­rich­stra­ße en­den am 16. Mai und die Eh­lers­stra­ße ist noch bis 14. Ju­ni voll ge­sperrt. Da­nach wird sie vom 15. Ju­ni bis 2. Sep­tem­ber er­neut halb­sei­tig ge­sperrt.

War­um wer­den an neur­al­gi­schen Punk­ten, zum Bei­spiel am Kreis­ver­kehr bei der Spar­kas­se, kei­ne Pos­ten auf­ge­stellt, die den Ver­kehr re­geln?

Prin­zi­pi­ell darf der Ver­kehr nur von der Po­li­zei ge­re­gelt wer­den.

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