Har­te Stra­fen für Ein­bre­cher

De Mai­zié­re hofft auf hö­he­re Auf­klä­rungs­quo­te

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Erste Seite -

(dpa) - Bun­des­in­nen­mi­nis­ter Tho­mas de Mai­ziè­re (CDU) hofft, dass Er­mitt­ler durch die neue Ge­set­zes­än­de­rung zu Woh­nungs­ein­brü­chen mehr Tä­tern auf die Spur kom­men. Bis­lang sei die Auf­klä­rungs­quo­te zu nied­rig, sag­te er am Mitt­woch in Ber­lin. 2016 be­trug die Auf­klä­rungs­quo­te bei Ein­brü­chen 16,9 Pro­zent. De Mai­ziè­re sag­te, im Kampf ge­gen Ein­bre­cher sei es ein gro­ßer Schritt nach vor­ne, dass die Po­li­zei künf­tig auch ge­spei­cher­te Kom­mu­ni­ka­ti­ons­da­ten nut­zen kön­ne. Die­ses In­stru­ment wer­de „hel­fen, die Tä­ter bes­ser zu fin­den“.

Die Re­gie­rungs­ko­ali­ti­on hat­te am Mitt­woch be­schlos­sen, dass für Ein­brü­che in ei­ne „dau­er­haft ge­nutz­te Pri­vat­woh­nung“künf­tig ei­ne Min­dest­stra­fe von ei­nem Jahr gel­ten soll. Vor­ge­se­hen ist auch, dass sol­che De­lik­te mit auf die Lis­te je­ner Sraf­ta­ten kom­men, bei de­nen Er­mitt­ler die Vor­rats­da­ten­spei­che­rung nut­zen dür­fen.

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