B-Plan für „Am Ro­sen­hag“soll ste­hen

Rä­te dis­ku­tie­ren über das Ho­telare­al „Weiß­haar“

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Meersburg/überlingen/unteruhldingen/kluftern -

(mw) - Er­neut hat sich der Rat mit dem Be­bau­ungs­plan­ver­fah­ren „Am Ro­sen­hag“be­schäf­tigt. Vor al­lem zu den Maß­nah­men rund um das Ho­telare­al „Weiß­haar“be­riet sich das Gre­mi­um.

Auf­grund der ein­ge­gan­ge­nen Stel­lung­nah­men war die Hö­hen­la­ge der Ge­bäu­de auf der Nord­sei­te der Ste­fan-Loch­ner­stra­ße noch­mals über­prüft wor­den. Um sich an der Um­ge­bungs­be­bau­ung zu ori­en­tie­ren, schlug Stadt­pla­ner Hans-Die­ter Schuler des­halb vor, die Hö­hen­ab­wick­lung der drei Bau­ten ge­staf­felt fort­zu­set­zen von ei­ner ma­xi­ma­len Ge­bäu­de­hö­he von 450 Me­ter über Nor­mal­null (NN) wie bis­her über 451 Me­ter über NN bis hin zu 452 Me­ter über NN. Ei­nen An­trag von Mar­kus Wai­bel, al­le drei Häu­ser auf 4,50 Me­ter NN fest­zu­set­zen, lehn­ten die Stadt­rä­te ab. Bür­ger­meis­ter Ro­bert Sche­rer un­ter­strich, die so ent­ste­hen­de, „ge­fäl­li­ge­re Wir­kung“im Be­zug auf die An­sicht vom See aus.

„Plötz­lich Wohn­be­bau­ung“

Au­ßer­dem wur­de ei­ne Aus­nah­me­re­ge­lung bei der Gr­und­flä­chen­zahl (GRZ) ge­trof­fen. Weil ein All­ge­mei­nes Wohn­ge­biet an Stel­le ei­nes Be­son­de­ren Wohn­ge­bie­tes fest­ge­setzt sei, dür­fe die GRZ um ma­xi­mal 0,1 über­schrit­ten wer­den, er­läu­ter­te Schuler. „Wir müss­ten ei­gent­lich jetzt klar Far­be be­ken­nen, wol­len wir Ho­tel oder Woh­nung, sag­te Schuler zu der un­kla­ren Si­tua­ti­on um das Ho­tel. Lei­der kön­ne die Ent­schei­dung we­gen der die In­ves­to­ren nicht ge­trof­fen wer­den.

Mo­ni­ka Bie­mann (Um­welt­grup­pe) sag­te, sie sei bis­her im­mer da­von aus­ge­gan­gen, dass es um den Er­halt des Ho­tels ge­he. „Jetzt geht es plötz­lich um Wohn­be­bau­ung“wun­der­te sie sich. Hö­hen­fest­set­zun­gen von 452 Me­ter fand sie in dem Fall viel zu hoch. Stadt­bau­meis­ter Mar­tin Do­er­ries ent­geg­ne­te, es kön­ne kein Ge­schoss her­un­ter ge­nom­men wer­den, weil da­mit un­ter Be­stand agiert wer­de. Dann hand­le es sich um „Ent­eig­nung“und das sei un­zu­läs­sig, so Do­er­ries.

Wei­ter­hin nahm der Ge­mein­de­rat ge­mäß ei­ner Stel­lung­nah­me in den B-Plan auf, dass Ga­ra­gen­ge­schos­se be­züg­lich der GZR nicht an­ge­rech­net wer­den, wenn sie wie ei­ne Tief­ga­ra­ge im We­sent­li­chen un­ter­halb des Ge­län­des lä­gen.

Stadt­pla­ner Hans- Die­ter Schuler äu­ßer­te sich im voll­be­setz­ten Sit­zungs­saal hoff­nungs­voll, das ge­sam­te Ver­fah­ren im Som­mer mit ei­nem end­gül­ti­gen Sat­zungs­be­schluss ab­schlie­ßen zu kön­nen. Vor­ab muss noch ein­mal für zwei Wo­chen of­fen­ge­legt wer­den.

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