Zeiss in Zah­len

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Wirtschaft -

Die ers­ten sechs Mo­na­te des Ge­schäfts­jah­res 2016/17 (30. Sep­tem­ber) sind für den Zeiss-Kon­zern er­folg­reich ver­lau­fen. Der Um­satz ist um zehn Pro­zent auf 2,55 Mil­li­ar­den Eu­ro ge­stie­gen. Das Er­geb­nis vor Zin­sen und Steu­ern (Ebit) lag mit 384 Mil­lio­nen Eu­ro eben­falls deut­lich über dem Vor­jah­res­wert von 280 Mil­lio­nen Eu­ro. Der Auf­trags­ein­gang wuchs auf 2,74 Mil­li­ar­den Eu­ro ge­gen­über 2,45 Mil­li­ar­den Eu­ro im Ver­gleichs­zeit­raum vor ei­nem Jahr. Der Kon­zern er­zielt rund 90 Pro­zent sei­nes Um­sat­zes au­ßer­halb Deutsch­lands. Zum Halb­jah­res­stich­tag (31. März) wa­ren bei Zeiss welt­weit rund

21 200 Mit­ar­bei­ter be­schäf­tigt – fünf Pro­zent mehr als im Vor­jahr. Wei­te­re 5000 Mit­ar­bei­ter sind in der Bril­len­glas­fer­ti­gung be­schäf­tigt. Am Stand­ort Ober­ko­chen stieg die Mit­ar­bei­ter­zahl im Be­richts­zeit­raum um 200 auf 7000. Bis 2020 will Zeiss ei­ne „vier­stel­li­ge Zahl“neu­er

Mit­ar­bei­ter ein­stel­len – vor al­lem Soft­ware­ent­wick­ler – da Un­ter­neh­mens­chef Micha­el Kasch­ke Po­ten­ti­al für die künf­ti­ge Ent­wick­lung vor al­lem in der Di­gi­ta­li­sie­rung und in den Be­rei­chen In­dus­trie 4.0 so­wie Me­di­zin­tech­nik

sieht. Die­se Ge­schäfts­chan­cen will Zeiss auch durch Zu­käu­fe rea­li­sie­ren. Mit ei­ner Kriegs­kas­se von knapp ei­ner Mil­li­ar­de Eu­ro ist das Un­ter­neh­men auf der Su­che nach Ak­qui­si­tio­nen. (ug/ank)

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