Die Se­her­kin­der

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Panorama -

Am 13. Ju­li 1917 sprach Ma­ria den An­ga­ben der Kin­der (Foto: AFP) zu­fol­ge erst­mals Pro­phe­zei­un­gen aus. Zwei­en von ih­nen sag­te sie ei­nen frü­hen Tod und dem drit­ten ein lan­ges Le­ben vor­aus. Tat­säch­lich star­ben Fran­cis­co und Ja­c­in­ta Mar­to noch im Kin­des­al­ter. Nach der

Hei­lig­spre­chung durch Papst Fran­zis­kus kön­nen sie von der Ge­samt­kir­che für ihr vor­bild­li­ches Le­ben ver­ehrt wer­den. Fran­cis­co Mar­to hielt sich trotz der To­de­s­pro­gno­se an das ihm von der Ma­don­na auf­er­leg­te Schwei­ge­ge­bot über den In­halt der Of­fen­ba­run­gen. Die Nie­der­schrift der drit­ten Se­he­rin, Lu­cia dos San­tos, ent­hielt die Vor­her­sa­ge ei­nes wei­te­ren Welt­krie­ges so­wie die, dass Russ­land sich nach ei­ner Wei­he an das „Un­be­fleck­te Herz Ma­ri­ens“be­keh­ren wer­de. In ei­nem drit­ten Teil der Weis­sa­gung schil­der­te sie die Vi­si­on ei­nes „Bi­schofs in Weiß“, der von Schüs­sen ge­trof­fen zu­sam­men­bricht. Lu­cia ver­füg­te, dass der Text nicht vor 1960 ver­öf­fent­licht wer­den dür­fe. Erst Jo­han­nes Paul II. hat ihn an­läss­lich der Se­lig­spre­chung von Ja­c­in­ta und Fran­cis­co am 13. Mai 2000 pu­bli­ziert. (dpa)

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