48 Wett­fahr­ten in je­der Li­ga ge­plant

Se­gel-Bun­des­li­ga: Top­seg­ler kom­men über das lan­ge Wo­che­n­en­de im Mai nach Lin­dau

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Lokalsport -

(lz) - Die letz­ten Vor­be­rei­tun­gen lau­fen, der Lin­dau­er Seg­lerClub wird zu­sam­men mit dem Würt­tem­ber­gi­schen Yacht-Club vom 25. bis 27. Mai die Spit­zen­seg­ler Deutsch­lands emp­fan­gen. Vor Lin­dau tra­gen die 36 bes­ten Se­gel­ver­ei­ne Deutsch­lands den zwei­ten Spiel­tag der Bun­des­li­ga-Sai­son aus, auf­ge­teilt in die ers­te und zwei­te Li­ga.

„Das sind aus­ge­such­te Cracks,“sagt Nick Jung, der Or­ga­ni­sa­tor der Ver­an­stal­tung. „Vie­le ehe­ma­li­ge Ka­der­seg­ler, Olym­pia- und Welt­meis­ter­schafts­teil­neh­mer, die jetzt nach ih­rer ak­ti­ven Kar­rie­re für ih­re Ver­ei­ne se­geln und noch ein­mal die sport­li­che Her­aus­for­de­rung su­chen.“Ent­spre­chend hart geht es auf der Bahn zu. „Das ist gna­den­los, ein klei­ner Feh­ler – und du wirst er­bar­mungs­los nach hin­ten ge­reicht,“so Veit Hem­me­ter, Steu­er­mann des LSC über das Se­geln in der Bun­des­li­ga. In­ge­samt kom­men 144 ak­ti­ve Seg­ler der ers­ten und zwei­ten Li­ga nach Lin­dau, da­zu rund 50 Be­treu­er und noch ein­mal 60 Hel­fer des LSC und des WYC.

„Wir müs­sen das am See zu­sam­men ma­chen,“meint Gün­ne Wid­mer vom Würt­tem­ber­gi­schen Yacht­Club. „Ein Ver­ein al­lei­ne kann nicht bei­de Li­gen stem­men.“Der LSC ver­ant­wor­tet die Ren­nen der ers­ten Li­ga, der WYC die der zwei­ten. Ge­se­gelt wird drei Ta­ge lang von Chris­ti Him­mel­fahrt an, vor­ge­se­hen sind 48 Wett­fahr­ten in je­der Li­ga. „Ich möch­te die Bah­nen so dicht wie mög­lich un­ter Land le­gen, so­fern der Wind ent­spre­chend mit­macht,“sagt Wett­fahrt­lei­ter Ste­fan Latzel. „Die Zu­schau­er sol­len so viel wie mög­lich se­hen kön­nen.“Au­ßer­dem bie­tet der LSC Zu­schau­er­fahr­ten an. Für al­le, die nicht in Lin­dau da­bei sein kön­nen: Der Spon­sor SAP stellt die Sai­ling Ana­ly­tics zur Ver­fü­gung. Über die Home­page der Deut­schen Se­gel­bun­des­li­ga www.se­gel­bun­des­li­ga.de kön­nen die Ren­nen in Echt­zeit ver­folgt wer­den.

Ho­her lo­gis­ti­scher Auf­wand

Ge­se­gelt wird in je­der Li­ga mit sechs Boo­ten der J70-Klas­se, rei­ne Vier­mann-Sport­boo­te mit Ge­na­cker. Die Mann­schaf­ten wech­seln für je­den Lauf die Schif­fe, so­dass am En­de der Se­rie je­des Team ei­ner Li­ga ge­gen je­des an­de­re Team der Li­ga ge­fah­ren sein wird.„Das Wech­seln der Mann­schaf­ten auf den Schif­fen ist ei­ne im­men­se lo­gis­ti­sche Her­aus­for­de­rung,“meint Nick Jung und fügt hin­zu: „Je­der Lauf ist kurz und soll rund 15 Mi­nu­ten dau­ern.

Die Seg­ler müs­sen nach dem Ziel­durch­gang so­fort wie­der an Land ge­bracht wer­den, die nächs­ten Teams müs­sen aufs Was­ser.“Für bei­de Li­gen sind die Schieds­rich­ter auf dem Was­ser mit knapp 30 Schlau­boo­te im Ein­satz.

FO­TO: PR

Die LSC-Cr­ew hofft auf den Heim­vor­teil (von links): Veit Hem­me­ter, Fa­bi­an Gie­len und Yan­nick Netz­band.

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