Bahn er­wei­tert Ka­pa­zi­tä­ten für Fahr­rad­mit­nah­me

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Wirtschaft -

(dpa) - Mit Be­ginn der Som­mer­rei­se­sai­son steigt bei der Deut­schen Bahn die Nach­fra­ge nach Fahr­rad­stell­plät­zen. Das Un­ter­neh­men hat sei­ne Ka­pa­zi­tä­ten aus­ge­baut. Täg­lich kann die Bahn in ih­ren Re­gio­nal­zü­gen der­zeit gut 220 000 Fahr­rä­der be­för­dern, sag­te ei­ne Bahn­spre­che­rin in Ber­lin. Im Fern­ver­kehr kom­men rund 4000 Stell­plät­ze pro Tag hin­zu. Die sind zwar an Wo­che­n­en­den mit som­mer­li­chem Wet­ter gut ge­bucht, im Jah­res­durch­schnitt liegt die Aus­las­tung laut Bahn aber nur bei gut ei­nem Fünf­tel.

An­ders als im Re­gio­nal­ver­kehr muss man die Rad­stell­plät­ze in Fern­zü­gen vor­ab re­ser­vie­ren. Bis­lang ist die Rad­be­för­de­rung im Fern­ver­kehr den In­ter­ci­tys (IC) vor­be­hal­ten. Ab Herbst wird es nach Aus­kunft der Bahn auch mög­lich sein, Fahr­rä­der in der jüngs­ten Ge­ne­ra­ti­on des In­ter­ci­ty Ex­press (ICE) mit­zu­neh­men. In je­dem ICE 4 ist nach An­ga­ben der Bahn Platz für acht Fahr­rä­der. Die Bahn will ihr An­ge­bot im Fern­ver­kehr bis zum Jahr 2030 um ein Vier­tel aus­bau­en. Da­bei sol­len 25 Or­te ins In­ter­ci­ty­netz auf­ge­nom­men wer­den.

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