Land schei­tert mit Ab­schrei­bungs­gren­ze

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Wirtschaft -

(kab) - Die ba­den­würt­tem­ber­gi­sche Lan­des­re­gie­rung ist mit ih­rem Vor­stoß ge­schei­tert, die Ab­schrei­bungs­gren­ze für ge­ring­fü­gi­ge Wirt­schafts­gü­ter auf 1000 Eu­ro an­zu­he­ben. Ein ent­spre­chen­der An­trag, den Ba­den-Würt­tem­berg mit den Län­dern Bre­men und Schles­wi­gHol­stein in die Fi­nanz­mi­nis­ter­kon­fe­renz ver­gan­ge­ne Wo­che ein­ge­bracht hat, fand nach In­for­ma­tio­nen der „Schwä­bi­schen Zei­tung“nur noch Un­ter­stüt­zung von Hes­sen. „Der Kom­pro­miss der Gro­ßen Ko­ali­ti­on scheint wich­ti­ger zu sein, als ei­ne mög­lichst un­bü­ro­kra­ti­sche Lö­sung“, er­klärt Fi­nanz­mi­nis­te­rin Edith Sitz­mann (Grü­ne) auf An­fra­ge. Der Bun­des­tag hat­te En­de April da­für ge­stimmt, dass ge­ring­fü­gi­ge Wirt­schafts­gü­ter wie Bü­ro­ma­te­ri­al bis zu ei­nem Wert von 800 Eu­ro so­fort ab­ge­schrie­ben wer­den kön­nen. Bis­lang liegt die Gren­ze bei 410 Eu­ro. Wolf­gang Gren­ke, Prä­si­dent des Ba­den­Würt­tem­ber­gi­schen In­dus­trie- und Han­dels­kam­mer­tag, ist ent­täuscht. Dass die Gren­ze bei 800 und nicht bei 1000 Eu­ro lie­ge, sei „für un­se­re Un­ter­neh­men kein gu­tes Si­gnal“.

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