Apps und Gad­gets: Was Ur­lau­bern beim Cam­pen hilft

Hel­fer­lein für al­les: Smart­pho­ne ist Na­vi­ga­ti­ons­ge­rät, Ta­schen­lam­pe, Ka­len­der, Fo­to­ap­pa­rat und Ra­dio in ei­nem

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Multimedia -

(dpa) - In Zei­ten von Smart­pho­nes und Ta­blets muss man zum Cam­pen kei­ne um­ständ­li­chen Klapp­kar­ten, schwe­re At­lan­ten und ge­druck­te Cam­ping­platz­füh­rer mehr mit­neh­men. Wich­tig ist al­ler­dings, dass man die rich­ti­gen Apps ins Smart­pho­ne-Ge­päck packt.

Cam­ping­platz fin­den: Oft möch­te man sich ja bei ei­nem Trip mit vie­len Orts­wech­seln nicht zeit­lich fest­le­gen und fle­xi­bel blei­ben. Ne­le Lan­de­ro, die zu­sam­men mit ih­rem Mann un­ter „cam­per­style.net“bloggt, hat hier be­reits mit meh­re­ren Apps gu­te Er­fah­run­gen ge­macht: „Wir selbst ha­ben bis­her vor al­lem Apps wie Wo­mo-Stell­plät­ze.eu, Par­k4Night oder Cam­per­con­tact ge­nutzt.“Auch der ADAC zum Bei­spiel bie­tet ei­ne ent­spre­chen­de App an.

Für un­ter­wegs: „Sinn­voll ist es si­cher, ei­ne gu­te Wetter-App zu in­stal­lie­ren“, rät Kai Fey­er­a­bend, Her­aus­ge­ber der Cam­ping-Ma­ga­zi­ne „pro­mo­bil“und „Ca­ra­va­ning“. Au­ßer­dem rät er zu Apps, die die je­wei­li­gen Vor­schrif­ten des Rei­se­lands über­sicht­lich auf­lis­ten. „Was uns im­mer sehr wei­ter­hilft, sind zum Bei­spiel die Di­ens­te von „Via Mi­che­lin“ mit dem recht gu­ten Maut­rech­ner, „Ro­me2Rio“oder „Fet­chMyWay“für die Pla­nung von Rei­sen mit un­ter­schied­li­chen Ver­kehrs­mit­teln so­wie „Goog­le Maps“für die Na­vi­ga­ti­on und Um­kreis­su­che“, sagt Lan­de­ro.

Zelt auf­schla­gen: Auch hier kann das Smart­pho­ne hel­fen. „Von ei­ni­gen An­bie­tern gibt es Apps, die wie ei­ne Was­ser­waa­ge hel­fen, das Fahr­zeug aus­zu­rich­ten“, sagt Fey­er­a­bend. Sein Tipp: „Wer ein Ma­xi­mum an Son­nen­licht auf sei­ner Par­zel­le möch­te, der kann sich auch per App am Son­nen­stand ori­en­tie­ren und dann ge­zielt sein Fahr­zeug da­nach aus­rich­ten.“Wem der Fern­seh­emp­fang auch im Er­ho­lungs­ur­laub wich­tig ist, der kann vor der Wahl sei­ner Par­zel­le mit ei­nem Sat-Fin­der prü­fen, ob ei­ne Baum­rei­he die Ver­bin­dung zum Sa­tel­li­ten ver­sperrt.

Tech­ni­sches: Han­dy und Smart­pho­ne lädt man un­ter­wegs mit ei­nem 12-Volt-Ste­cker oder mit ei­nem Kfz-La­de­ge­rät für den Zi­ga­ret­ten­an­zün­der mit USB-Aus­gang. Auch spe­zi­el­le Gad­gets kön­nen das Cam­pin­g­er­leb­nis ver­sü­ßen – ent­we­der mit 12 Volt an die Au­to­bat­te­rie an­ge­schlos­sen oder per Ak­ku.

FOTO: PRO­MO­BIL

Die Smart­pho­ne-App „Pro­mo­bil“zeigt ne­ben In­for­ma­tio­nen zu den Stell­plät­zen auch Be­wer­tun­gen an­de­rer Nut­zer an.

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