So funk­tio­niert die Quo­te für So­zi­al­woh­nun­gen wirk­lich

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Friedrichshafen -

FRIED­RICHS­HA­FEN - In der Be­richt­er­stat­tung über künf­ti­ge Quo­ten für So­zi­al­woh­nun­gen in Fried­richs­ha­fen wur­de die bald gel­ten­de Re­ge­lung teil­wei­se stark ver­ein­facht dar­ge­stellt. Rich­tig ist: Wenn in Zu­kunft Ge­bäu­de auf Grund­stü­cken mit be­ste­hen­dem Bau­recht er­rich­tet wer­den, gibt es zu­nächst kei­ne vor­ge­schrie­be­ne Quo­te für güns­ti­ge Woh­nun­gen. Sol­che Rech­te kön­nen nach­träg­lich auch schwer ge­än­dert wer­den. Wenn ein Bau­herr oder In­ves­tor aber mehr Woh­nun­gen er­rich­ten will, als ur­sprüng­lich er­laubt, muss er für die zu­sätz­lich ge­schaf­fe­nen Woh­nun­gen da­für sor­gen, dass da­von 25 Pro­zent zu So­zi­al­woh­nun­gen wer­den. Je­der Bau­trä­ger kann aber wei­ter­hin mit be­reits be­ste­hen­dem Bau­recht oh­ne Ein­hal­tung ei­ner So­zi­al­quo­te pla­nen und bau­en.

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