Ka­len­der­blatt

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Wir Am See -

Ta­ges­spruch: Der Krieg ist trotz sei­ner Schre­cken ei­gent­lich nicht un­po­pu­lär. Er be­güns­tigt und ent­wi­ckelt Trie­be, die bei den Men­schen sonst zu schlum­mern pfle­gen. Die Roh­heit, der Blut­durst, die Freu­de, ja so­gar der Rausch des Tö­tens wur­zeln so tief im In­ners­ten der Sterb­li­chen, dass sie leicht wie­der zu­ta­ge tre­ten. (Ana­to­le Fran­ce, 1844 bis 1924, fran­zö­si­scher Er­zäh­ler) Au­ßer­dem & So­wie­so: Aus der Bi­bel: Na­mens­ta­ge: Heu­te vor 65 Jah­ren:

Das Teuf­li­sche am Ka­ter ist, dass man ihn erst kriegt, wenn der Rausch ver­flo­gen ist. (Un­be­kannt)

Nehmt euch in Acht, dass Rausch und Trun­ken­heit und die Sor­gen des All­tags eu­er Herz nicht be­schwe­ren (Lk 21,34) Phil­ipp Ne­ri, Al­win

Deutsch­land schließt 1952 mit den west­li­chen Sie­ger­mäch­ten Frank­reich, Groß­bri­tan­ni­en, USA den Deutsch­land­ver­trag. Er re­gelt das En­de des Be­sat­zungs­sta­tuts und gibt Deutsch­land den Sta­tus ei­nes sou­ve­rä­nen Staa­tes, tritt al­ler­dings erst 1955 als Teil der Pa­ri­ser Ver­trä­ge in Kraft.

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