Zum Tod von Fritz Lich­ten­hahn

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Kultur -

(dpa) - Der Schwei­zer TV- und Thea­ter­schau­spie­ler Fritz Lich­ten­hahn ist tot. Der 85-jäh­ri­ge Künst­ler ver­starb, wie erst jetzt be­kannt wur­de, am Mitt­woch in ei­ner Se­nio­ren­re­si­denz in Ham­burg.

Fritz Lich­ten­hahn lan­de­te mit sei­ner al­ler­ers­ten Fern­seh­rol­le ei­nen gro­ßen Er­folg: Im Drei­tei­ler „Ein­mal im Le­ben – Ge­schich­te ei­nes Ei­gen­heims“von 1972 spiel­te er den Va­ter der vom Haus­bau ge­plag­ten Fa­mi­lie Sem­meling. Im Jahr 2002 strahl­te das ZDF ei­ne Fortsetzung aus, und wie­der spiel­te der Schwei­zer die Haupt­rol­le.

In der Zwi­schen­zeit wand­te sich Lich­ten­hahn in­ten­siv der Büh­ne zu, un­ter an­de­rem am Ber­li­ner Schil­ler­thea­ter und dem Tha­lia Thea­ter in Ham­burg. Vor vier Jah­ren nahm er mit Nad­ja Til­ler das preis­ge­krön­te Hör­spiel „Traum­rol­len“auf, in dem sich die bei­den als zwei Büh­nen- und Film­le­gen­den in ei­nem Se­nio­ren­heim noch ein­mal durch die Thea­ter­ge­schich­te spie­len.

FO­TO:DPA

Fritz Lich­ten­hahn in der Neu­auf­la­ge von „Die Af­fä­re Sem­meling“.

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