Bun­des­mi­nis­te­ri­en und -be­hör­den sind Vor­rei­ter

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Wir Im Süden -

Vor der Grün­dung Ba­den-Würt­tem­bergs 1952 gab es die Län­der Ba­den und Würt­tem­berg. Die Na­tio­nal­so­zia­lis­ten er­reich­ten bei den Reichs­tags­wah­len 1932 in Würt­tem­berg rund 31 Pro­zent und in Ba­den 37 Pro­zent. Bei den Land­tags­wah­len 1932 wur­de die Na­tio­nal­so­zia­lis­ti­sche Deut­sche Ar­bei­ter­par­tei (NSDAP) in Würt­tem­berg stärks­te Kraft. Nach­dem Adolf Hit­ler Reichs­kanz­ler ge­wor­den war, wur­den die Re­gie­run­gen in Stutt­gart und Karls­ru­he ab­ge­setzt und durch „Reichs­kom­mis­sa­re“er­setzt. Die ers­te Stu­die zur ei­ge­nen NSVer­gan­gen­heit hat 2005 das Aus­wär­ti­ge Amt in Berlin be­auf­tragt. Seit­dem ha­ben al­le an­de­ren gro­ßen Mi­nis­te­ri­en und Bun­des­be­hör­den nach­ge­zo­gen. Die Stu­die für Ba­den und Würt­tem­berg ist laut der His­to­ri­ker­kom­mis­si­on die ers­te für Flä­chen­län­der. (lsw/kab)

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