Streich­quar­tett „Gé­meaux Quar­tett“ent­führt sein Pu­bli­kum nach Ame­ri­ka

Mu­si­ker spie­len am 1. Ju­ni im Le­hen­hof ein ab­wechs­lungs­rei­ches Pro­gramm

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Salem/Deggenhausertal -

(sz) - Zum zwei­ten Mal nimmt der Le­hen­hof im Deg­gen­hau­ser­tal am Bo­den­see­fes­ti­val teil. In die­sem Jahr ist das „Gé­meaux Quar­tett“zu Gast und wird am Don­ners­tag, 1. Ju­ni, ab 19.30 Uhr im Le­hen­hof-Saal ein ab­wechs­lungs­rei­ches Pro­gramm spie­len.

Zu hö­ren sein wer­den drei ame­ri­ka­ni­sche Wer­ke, die in­ner­halb von 90 Jah­ren kom­po­niert wur­den und un­ter­schied­li­cher nicht sein könn­ten. Den An­fang macht das be­rühm­te „Ame­ri­ka­ni­sche“Streich­quar­tett, das von dem Tsche­chen An­tonín Dvor­ák in Spill­vil­le (USA) kom­po­niert wur­de, wo er sei­ne Fe­ri­en als Di­rek­tor des New Yor­ker „Na­tio­nal Con­ser­va­to­ry of Mu­sic of Ame­ri­ca“ver­brach­te. Dann gibt es ein Stück des Kom­po­nis­ten Sa­mu­el Bar­ber. Er ist durch sein „Ad­a­gio for Strings“be­kannt ge­wor­den, das man bei den Be­gräb­nis­sen von Prä­si­dent Ei­senhow­er und Al­bert Ein­stein ge­spielt hat. Dass es sich bei die­sem Stück um ei­ne Be­ar­bei­tung des lang­sa­men Sat­zes aus dem Streich­quar­tett op.11 han­delt, ist kaum be­kannt. Dies­mal wird es in Gän­ze ge­spielt.

Zu­dem spielt das Quar­tett das Streich­quar­tett Nr.2 „Com­pa­ny“von Phi­lip Glass. Der US-ame­ri­ka­ni­sche Thea­ter­re­gis­seur Pe­ter Sel­lars be­schrieb die Wir­kung sei­ner Mu­sik so: „Bei Phil ist es ein biss­chen wie bei ei­ner Zug­fahrt ein­mal quer durch Ame­ri­ka...“.

FO­TO: PR

Das „Gé­meaux Quar­tett“bringt ame­ri­ka­ni­sche Mu­sik ins Deg­gen­hau­ser­tal: Mat­t­hi­js Bro­ers­ma (von links, Vio­lon­cel­lo), Ari­sa Fu­ji­ta (Vio­li­ne), Syl­via Zu­cker (Vio­la) und Fran­ces­co Si­ca (Vio­li­ne).

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