Grün-Schwarz zu­rück­hal­tend beim Schul­den­ab­bau

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Wir Im Süden -

(lsw) - Trotz ho­her Steu­er­mehr­ein­nah­men will die grün-schwar­ze Lan­des­re­gie­rung im neu­en Dop­pel­etat zu­nächst nur ei­nen klei­nen Teil der Kre­dit­markt­schul­den ab­bau­en. Mi­nis­ter­prä­si­dent Win­fried Kret­sch­mann (Grü­ne) be­kräf­tig­te am Di­ens­tag, dass die Sa­nie­rung et­wa von Stra­ßen Vor­rang ha­be. Er be­grün­de­te dies da­mit, dass die Zin­sen für Kre­di­te nied­rig sei­en. „Wir ha­ben prak­tisch kei­ne Kre­dit­markt­schul­den mehr, wo wir ho­he Zins­zah­lun­gen leis­ten müs­sen.“Wenn hin­ge­gen die Sa­nie­run­gen hin­aus­ge­zö­gert wür­den, wür­den die­se im­mer teu­rer. Fi­nanz­mi­nis­te­rin Edith Sitz­mann (Grü­ne) hat vor­ge­schla­gen, im Etat 2018/2019 min­des­tens 200 Mil­lio­nen Eu­ro an Kre­di­ten zu til­gen. Die Re­gie­rungs­frak­tio­nen be­schlos­sen am Di­ens­tag die Eck­punk­te für den Dop­pel­etat und rie­ten, mit 200 Mil­lio­nen Eu­ro (Grü­ne) be­zie­hungs­wei­se 250 Mil­lio­nen Eu­ro (CDU) in die Til­gung ein­zu­stei­gen. Das Land hat Kre­dit­markt­schul­den in Hö­he von 47 Mil­li­ar­den Eu­ro.

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