Mein Blind Da­te mit dem Le­ben

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Szene Am Wochenende -

Manch­mal sorgt bei Fil­men der Hin­weis „nach ei­ner wah­ren Ge­schich­te“für be­son­ders un­gläu­bi­ges Stau­nen. „Mein Blind Da­te mit dem Le­ben“ist so ein Fall, denn der Film ba­siert auf dem gleich­na­mi­gen au­to­bio­gra­fi­schen Buch von Sa­liya Ka­ha­wat­te. Und der woll­te sei­nen Traum von ei­ner Kar­rie­re im Ho­tel­ge­wer­be nicht auf­ge­ben, ob­wohl er mit 15 Jah­ren von ei­ner schwe­ren Au­gen­krank­heit heim­ge­sucht wur­de und dar­auf­hin nur noch ei­ne an Blind­heit gren­zen­de Seh­stär­ke hat­te. Tat­säch­lich ge­lang es ihm aber, sei­ne Aus­bil­dung zu ab­sol­vie­ren, auch wenn die­se si­cher nicht so weit­ge­hend rei­bungs­los ab­lief wie bei sei­ner von Kost­ja Ull­mann ge­spiel­ten Film­fi­gur. Die ver­traut sich nur Kum­pel Max (Ja­kob Mat­schenz) an und schafft es mit viel Übung und Tricks, dass sonst nie­mand et­was von dem Han­di­cap mit­be­kommt. Als Sa­liya sich al­ler­dings in Lau­ra (An­na Ma­ria Mü­he) ver­liebt, ge­rät er zu­se­hends in Si­tua­tio­nen, die er nicht mehr auf be­währ­te Wei­se kon­trol­lie­ren kann … Re­gis­seur Marc Ro­the­mund in­sze­nier­te die Ge­schich­te als Wohl­fühl­film mit Schwer­punkt auf den hu­mor­vol­len Mo­men­ten. Als Ex­tras gibt es ei­nen Au­dio­kom­men­tar, In­ter­views, ent­fal­le­ne Sze­nen und ei­ne halb­stün­di­ge Do­ku­men­ta­ti­on über die Ge­schich­te des ech­ten Sa­liya. (rot)

6 Jah­re DVD: 13 Eu­ro, Blu-Ray: 15 Eu­ro

FOTO: WARNER BROS. PICTURE

Ac­tion­reich und ganz schön bis­sig: Bat­man kämpft auch in der Le­goVer­si­on ge­gen Jo­ker.

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