Ar­beit für die Kon­kur­renz auf je­den Fall ver­bo­ten

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Anzeigen -

Ein so­ge­nann­tes Wett­be­werbs­ver­bot im Job gilt selbst dann, wenn es nicht aus­drück­lich im Ar­beits­ver­trag steht. Das be­deu­tet, dass An­ge­stell­te wäh­rend ei­nes lau­fen­den Ar­beits­ver­hält­nis­ses nicht für die Kon­kur­renz ar­bei­ten dür­fen, heißt es in der Zeit­schrift „Per­so­nal­ma­ga­zin“(Aus­ga­be 7/2017). Will der Ar­beit­ge­ber sei­nen Mit­ar­bei­tern ver­bie­ten, auch nach En­de des Ver­trags für Wett­be­wer­ber zu ar­bei­ten, muss er das schrift­lich ver­ein­ba­ren: Das Ver­bot darf ma­xi­mal zwei Jah­re gel­ten, zu­dem muss der Ar­beit­ge­ber sei­nen ehe­ma­li­gen An­ge­stell­ten wäh­rend der Lauf­zeit des Ver­bots ent­schä­di­gen – mit min­des­tens 50 Pro­zent des zu­letzt ge­zahl­ten Ge­halts. Um­ge­kehrt darf er Ver­trags­stra­fen ver­hän­gen, wenn sich der ehe­ma­li­ge Mit­ar­bei­ter nicht an das Ver­bot hält. (dpa)

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.