Pe­ter­si­lie will kei­ne Art­ge­nos­sen als Vor­gän­ger

Beim An­pflan­zen im Gar­ten auf Kul­tur­fol­ge ach­ten

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Garten -

(dpa) Pe­ter­si­lie küm­mert nicht sel­ten im Gar­ten vor sich hin. Die Er­klä­rung da­für ist re­la­tiv ein­fach: Pe­ter­si­lie hat Pro­ble­me, wenn sich an ih­rem Stand­ort zu­vor Art­ge­nos­sen wie Möh­ren, Sel­le­rie, Fen­chel, Dill oder an­de­re Dol­den­ge­wäch­se breit ge­macht hat­ten. Al­le die­se Pflan­zen kon­kur­rie­ren um die glei­chen Nähr­stof­fe im Bo­den – der Nach­fol­ger hat al­so gro­ße Mü­he, sich gut zu ver­sor­gen. Au­ßer­dem wer­den sie von ähn­li­chen Krank­hei­ten und Scha­der­re­gern be­fal­len. Da­her muss beim Pflan­zen neu­er Ex­em­pla­re un­be­dingt ein an­de­rer Platz ge­sucht wer­den, er­klärt die Gar­ten­aka­de­mie Rhein­land-Pfalz.

Erst nach vier bis fünf Jah­ren darf die Stel­le im Beet wie­der mit Pe­ter­si­lie be­legt wer­den.

FOTO: DPA

Neue Pe­ter­si­lie soll­te im­mer an ei­nem Stand­ort ge­pflanzt wer­den, wo zu­vor kei­ne Dol­den­ge­wäch­se wa­ren.

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