Zi­ta­te

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Nachrichten & Hintergrund - Papst Fran­zis­kus Der re­li­gi­ons­po­li­ti­sche Spre­cher der Grü­nen, Vol­ker Beck Die Frau­en­recht­le­rin und Jour­na­lis­tin Ali­ce Schwar­zer Der aus der Kir­che aus­ge­tre­te­ne Theo­lo­ge Da­vid Ber­ger

„Kar­di­nal Meis­ner ist aus ei­nem tie­fen Glau­ben und ei­ner auf­rich­ti­gen Lie­be zur Kir­che her­aus für die Fro­he Bot­schaft ein­ge­tre­ten. Gott mö­ge ihm sei­nen treu­en und un­er­schro­cke­nen Ein­satz für das Wohl der Men­schen loh­nen.“ „Wir hat­ten es mit ihm nicht im­mer leicht. Mö­ge er in Frie­den ru­hen.“ „Ja, ich moch­te ihn. Die­sen schrof­fen, wort­ge­wal­ti­gen Schle­si­er im rhei­ni­schen Köln, wo er so de­plat­ziert war.“ „Ich ver­nei­ge mich tief vor ei­nem der letz­ten wirk­lich ka­tho­li­schen Kir­chen­fürs­ten Deutsch­lands.“ freund­schaft­lich ver­bun­den war. „Bis zum Tod – das ha­be ich nicht nur in Be­zug auf Ehen so ge­se­hen, son­dern auch auf das Pap­st­amt“, be­schrieb er sei­ne ers­te Re­ak­ti­on. Spä­ter sei­en sei­ne Vor­be­hal­te aber „weg­ge­schmol­zen“, be­kun­de­te der Kar­di­nal Ver­ständ­nis für die kör­per­li­che Schwä­che Be­ne­dikts.

Zwi­schen Fran­zis­kus und Meis­ner be­stand ein eher dis­tan­zier­tes Ver­hält­nis, wenn­gleich der Kar­di­nal kei­nen Zwei­fel dar­an ließ, dass der Latein­ame­ri­ka­ner le­gi­ti­mer „Nach­fol­ger Pe­tri“ist. Meis­ners kom­pro­miss­lo­se Hal­tung hat ihm das Eti­kett „kon­ser­va­tiv“ein­ge­bracht. Er sah das po­si­tiv. Denn kon­ser­va­tiv mei­ne doch nur, „den Glau­ben zu be­wah­ren“.

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