Wir at­men al­le die glei­che Luft

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Wir Am See - Von Jas­min Büh­ler j.bue­h­ler@schwa­ebi­sche.de

Zu­ge­ge­ben, es ist be­quem, ins ei­ge­ne Au­to zu sit­zen und da­mit zu je­der Zeit über­all hin­fah­ren zu kön­nen. Aber ist das die Fort­bewe- gung der Zu­kunft? Lohnt es sich nicht auch mal, das Fahr­rad oder den Bus zu neh­men? An der Fahr­rad­freund­lich­keit der Stadt muss ge­ar­bei­tet wer­den, der öf­fent­li­che Nah­ver­kehr ge­hört aus­ge­baut und die Elek­tro­mo­bi­li­tät ge­för­dert. Kei­ne Fra­ge. Aber das ist nur die ei­ne Sei­te. Die an­de­re Sei­te ist, dass je­der Ein­zel­ne an sei­nem Ver­hal­ten ar­bei­ten muss. Kli­ma­schutz ist ei­ne ge­samt­ge­sell­schaft­li­che Auf­ga­be. Es reicht nicht zu den­ken: „Toll, ein an­de­rer macht’s.“Denn am En­de at­men wir al­le die glei­che Luft. Und wün­schen wir uns die­se nicht so sau­ber wie mög­lich? Al­so soll­ten wir et­was da­für tun: Zum Bei­spiel, in­dem man sich von Zeit zu Zeit ein per­sön­li­ches Fahr­ver­bot auf­er­legt oder im Win­ter mal den ge­müt­li­chen Holz­ofen kalt lässt.

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