Vau­de er­hält Mit­tel­stands­preis

Der un­do­tier­te Preis steht un­ter dem Mot­to „Leis­tung – En­ga­ge­ment – An­er­ken­nung“

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Wir Am See -

(sz) - Vau­de ist am Don­ners­tag in Stutt­gart mit dem „Mit­tel­stands­preis für so­zia­le Ver­ant­wor­tung in Ba­den-Würt­tem­berg 2017“aus­ge­zeich­net wor­den. Wei­te­re Preis­trä­ger sind in ih­ren Ka­te­go­ri­en KMU (Krea­ti­ve Mar­ke­ting­un­ter­stüt­zung) aus Fil­der­stadt und die Al­pen­s­ped Gm­bH In­ter­na­tio­na­le Lo­gis­tik aus Mann­heim.

Die drei Un­ter­neh­men be­leg­ten in ih­rer Ka­te­go­rie je­weils den ers­ten Platz un­ter fünf Un­ter­neh­men, die aus 312 Be­wer­bun­gen für den Preis no­mi­niert wur­den und er­hiel­ten die Lea-Tro­phäe. Der Mit­tel­stands­preis für so­zia­le Ver­ant­wor­tung hat in sei­nem elf­ten Jahr er­neut ei­nen Teil­nah­me­re­kord auf­ge­stellt. Ca­ri­tas und Dia­ko­nie in Ba­den-Würt­tem­berg so­wie das Mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft, Ar­beit und Woh­nungs­bau wür­di­gen da­mit das frei­wil­li­ge so­zia­le und ge­sell­schaft­li­che En­ga­ge­ment von Un­ter­neh­men. Der un­do­tier­te Preis steht un­ter dem Mot­to „Leis­tung – En­ga­ge­ment – An­er­ken­nung“(Lea). „Sie al­le leis­ten ih­ren Bei­trag, da­mit un­se­re Ge­sell­schaft noch mehr das wird, was sie sein soll: ei­ne ge­rech­te Ge­sell­schaft, in der al­le Men­schen gut le­ben kön­nen“, sag­te Pfar­rer Oliver Mer­kel­bach, Vor­stands­vor­sit­zen­der des Ca­ri­tas­ver­ban­des der Diö­ze­se Rot­ten­bur­gS­tutt­gart im Neu­en Schloss in Stutt­gart vor 400 Gäs­ten über die Un­ter­neh­men, die teil­ge­nom­men hat­ten. Der Ein­satz der Un­ter­neh­men sei nicht mehr aus un­se­rer Ge­sell­schaft weg­zu­den­ken, und da­her woll­ten Ca­ri­tas, Dia­ko­nie und das Mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft, Ar­beit und Woh­nungs­bau mit dem Preis öf­fent­lich Wert­schät­zung aus­drü­cken und die Un­ter­neh­men in ih­rem Tun stär­ken.

Ober­kir­chen­rat Die­ter Kauf­mann, Vor­stands­vor­sit­zen­der des Dia­ko­ni­schen Werks Würt­tem­berg, sag­te: „Ge­mein­sa­mes Han­deln ver­leiht Stär­ke und Hand­lungs­fä­hig­keit. Über den Lea-Mit­tel­stands­preis ist ein Netz von so­zi­al en­ga­gier­ten Un­ter­neh­men im Land ent­stan­den. Wir brau­chen Un­ter­neh­men, die ih­re Ver­ant­wor­tung für die Ge­sell­schaft le­ben und sie mit ih­rem En­ga­ge­ment po­si­tiv ge­stal­ten.“

Ver­ant­wor­tung über­neh­men

Lan­des­wirt­schafts­mi­nis­te­rin Ni­co­le Hoff­meis­ter-Kraut be­ton­te: „Der Lea-Mit­tel­stands­preis setzt sei­ne Er­folgs­ge­schich­te fort. Die vie­len in­no­va­ti­ven Ak­ti­vi­tä­ten zei­gen ein­drucks­voll, dass un­se­re Un­ter­neh­men ge­mein­sam mit Part­nern ganz kon­kret und ganz selbst­ver­ständ­lich Ver­ant­wor­tung über­neh­men.“

Lan­des­bi­schof Frank Ot­fried Ju­ly und Bi­schof Geb­hard Fürst wür­dig­ten als Ver­tre­ter der Schirm­her­ren das so­zia­le En­ga­ge­ment der Un­ter­neh­mer. Die­ses sei auch für die Kir­chen au­ßer­or­dent­lich und vor­bild­lich. „Schöp­fe­ri­sches Han­deln ent­steht erst durch in­ne­re und äu­ße­re Frei­heit. Un­ter­neh­men, die da­für Frei­räu­me zur Ver­fü­gung stel­len, Mit­ar­bei­ter wert­schät­zen, Zeit, Geld und Ver­trau­en in sie in­ves­tie­ren, tra­gen da­mit auch ein po­si­ti­ves Bild vom Men­schen und sei­ner un­be­ding­ten Wür­de in die Ge­sell­schaft hin­ein“, sag­te Ju­ly. Bi­schof Fürst sag­te: „Es sind glaub­wür­di­ge Zei­chen der So­li­da­ri­tät, wenn sich mit­tel­stän­di­sche Fir­men im Süd­wes­ten für Men­schen ein­set­zen, die es schwer ha­ben in der Ge­sell­schaft und auf dem Ar­beits­markt.“

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