Na­tio­na­ler Nor­men­kon­troll­rat

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Wir Im Süden -

Der Na­tio­na­le Nor­men­kon­troll­rat (NKR) hat seit sei­ner Ein­set­zung 2006 über 4000 ge­setz­li­che Re­ge­lungs­vor­ha­ben ge­prüft. 2016 wa­ren es 441, im ers­ten Halb­jahr 2017 ins­ge­samt 236. Nach ei­ge­ner Aus­sa­ge hat der NKR zwi­schen sei­ner Grün­dung 2006 und 2012 die Bü­ro­kra­tie­kos­ten für die Wirt­schaft um zwölf Mil­li­ar­den Eu­ro

ge­senkt. Seit 2015 gilt die „one in one out“-Re­gel. Das be­deu­tet: Für je­des neue Ge­setz oder Ver­ord­nung muss ei­ne äl­te­re ab­ge­schafft wer­den. Da­durch sei­en wei­te­re 1,4 Mil­li­ar­den an Kos­ten für die Wirt­schaft ein­ge­spart wor­den. Zwi­schen 2011, als der Auf­trag des NKR aus­ge­wei­tet wur­de, und 2016 hat­te das Gre­mi­um in 16 Pro­zent al­ler Prü­fun­gen Be­an­stan­dun­gen. „Ziel des Nor­men­kon­troll­ra­tes ist es nicht, et­was zu be­an­stan­den“, er­klärt ei­ne NKR-Spre­che­rin. „Viel­mehr ver­su­chen wir, be­vor der Ge­setz­ent­wurf ins Ka­bi­nett kommt, strit­ti­ge Punk­te mit den Res­sorts aus­zu­räu­men.“(kab)

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