Friedrichshafen ist für den Nach­hal­tig­keits­preis no­mi­niert

Grund sind Ener­gie­ef­fi­zi­enz, Be­treu­ungs­an­ge­bo­te für Fa­mi­li­en und nach­hal­ti­ge Wirt­schafts­ent­wick­lung

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Salem/meersburg/friedrichshafen -

(sz) - Im Um­welt­und Nach­hal­tig­keits­aus­schuss hat Bür­ger­meis­ter Ste­fan Köh­ler am Don­ners­tag die Mit­glie­der in­for­miert, dass die Stadt Friedrichshafen we­gen ih­res En­ga­ge­ments für ei­ne nach­hal­ti­ge Stadt­ent­wick­lung in der End­aus­schei­dung der bes­ten fünf Städ­te mitt­le­rer Grö­ße für den Deut­schen Nach­hal­tig­keits­preis ist. Die Ent­schei­dung, wer den Preis er­hält, soll im Sep­tem­ber fal­len. Ne­ben Friedrichshafen sind die Städ­te Geest­land (Nie­der­sach­sen, 31 000 Ein­woh­ner), Her­ten (NRW, 62 000 Ein­woh­ner), Nord­horn (Nie­der­sach­sen, 53 000 Ein­woh­ner) und St. Ing­bert (Saar­land, 36 000 Ein­woh­ner) no­mi­niert.

De­le­ga­ti­on kommt zu Be­such

„Ich freue mich, dass un­se­re Be­mü­hun­gen um ei­ne nach­hal­ti­ge Stadt­ent­wick­lung ge­se­hen wer­den“, schreibt Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Brand in ei­ner Pres­se­mit­tei­lung. Friedrichshafen hat sich im Mai um die Teil­nah­me be­wor­ben. Am 15. Au­gust wird ei­ne De­le­ga­ti­on Friedrichshafen be­su­chen, um sich vor Ort ein Bild zu ma­chen.

Aus­schlag­ge­bend für das bis­her gu­te Ab­schnei­den ist, dass sich Friedrichshafen schon früh mit Ener­gie­ef­fi­zi­enz und Kli­ma­schutz, auf Bil­dungs- und Be­treu­ungs­an­ge­bo­te für Fa­mi­li­en und ei­ne nach­hal­ti­ge Wirt­schafts­ent­wick­lung bei gleich­zei­tig zu­rück­hal­ten­der Schul­den­po­li­tik ver­pflich­tet hat, schreibt die Stadt in ih­rer Mit­tei­lung. Mit dem In­te­grier­ten Stadt­ent­wick­lungs­kon­zept (ISEK) ha­be Friedrichshafen ge­mein­sam mit den Bür­gern Ide­en für die Zu­kunft ent­wi­ckelt, die auch um­ge­setzt wer­den sol­len. Um den Er­folg der lang­fris­tig an­ge­leg­ten Pla­nun­gen zu ge­währ­leis­ten, be­tei­li­ge sich die Stadt an Qua­li­täts­ma­nage­ment­ver­fah­ren und Zer­ti­fi­zie­run­gen wie dem Eu­ro­pean Ener­gy Award (EEA), dem Um­welt­ma­nage­ment­sys­tem EMAS und Fair­tra­de Town. Zu­sam­men mit den re­gel­mä­ßi­gen Nach­hal­tig­keits­be­rich­ten macht Friedrichshafen deut­lich, wo es ge­ra­de steht und stimmt künf­ti­ge Pla­nun­gen und In­ves­ti­tio­nen dar­auf ab.

„Wir sind ein Vor­rei­ter in Sa­chen Nach­hal­tig­keit in der Re­gi­on. Da­bei sind wir bo­den­stän­dig und in­no­va­tiv vor­ge­gan­gen, wa­ren stets pro­jek­t­ori­en­tiert und the­men­fo­kus­siert so­wie sys­te­ma­tisch und be­stän­dig“, so Bür­ger­meis­ter Köh­ler. So­bald bei ei­nem Pro­jekt ers­te Er­fol­ge sicht­bar wur­den, wur­den Leit­bil­der und Kon­zep­te ent­wi­ckelt und der ein­ge­schla­ge­ne Weg ziel­füh­rend fort­ge­führt.

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