Mark­dorf bleibt vom Un­wet­ter wei­test­ge­hend ver­schont

In Meers­burg lau­fen das Dros­te-Hüls­hoff-Gym­na­si­um und der Win­zer­ver­ein voll Was­ser – Drei Ein­sät­ze in Sa­lem

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Markdorf - Von Na­di­ne Sapot­nik

- Das Un­wet­ter hat nur we­ni­ge Spu­ren in Mark­dorf hin­ter­las­sen: Die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr muss­te am Sams­tag­abend sechs­mal we­gen des Un­wet­ters aus­rü­cken. Es sei­en kei­ne gra­vie­ren­den Ein­sät­ze da­bei ge­we­sen, sagt Feu­er­wehr­kom­man­dant Patrick Krebs auf Nach­fra­ge der Schwä­bi­schen Zei­tung.

Der Zug muss­te un­ter an­de­rem aus­rü­cken, weil ein Kel­ler voll Was­ser ge­lau­fen war und ein um­ge­fal­le­ner Baum auf die Stra­ße ge­kippt war. Der Baum wur­de von der Mann­schaft des RW zer­sägt. Die Feu­er­wehr war hier mit Rüst­wa­gen und dem Ein­satz­leit­wa­gen vor Ort. We­nig spä­ter muss­te die Feu­er­wehr mit der Dreh­lei­ter in die Stra­ße am Stadt­gra­ben aus­rü­cken. Hier hat­te sich ein über der Stra­ße be­find­li­ches Ban­ner ge­löst und muss­te ab­ge­hängt wer­den.

Auch Sa­lem ist vom Un­wet­ter ver­schont ge­blie­ben. Drei­mal muss­te der Zug, so Kom­man­dant Thi­lo Kei­rath aus­rü­cken. „Es sind zwei Un­ter­füh­run­gen mit Was­ser voll­ge­lau­fen und es droh­te Was­ser ins Al­ten­heim We­s­pach ein­zu­drin­gen“, sagt er. Die Feu­er­wehr­män­ner un­ter­stütz­ten an dem Abend noch die Kol­le­gen in Fried­richs­ha­fen, die deut­lich mehr zu tun hat­ten.

In Meers­burg hat der star­ke Re­gen mehr Spu­ren hin­ter­las­sen. Zu 15 Ein­sät­zen muss­te die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr aus­rü­cken. So sind meh­re­re Kel­ler­räu­me vol­ler Was­ser ge­lau­fen, dar­un­ter auch der Kel­ler des Gym­na­si­ums so­wie der Win­zer­ver­ein.

Be­son­ders in der Un­ter­stadt ha­be sich das Was­ser ge­sam­melt, sagt Se­bas­ti­an Kol­be von der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Meers­burg. „Die Was­ser­mas­sen sind von den Re­ben her­un­ter in die Un­ter­stadt ge­lau­fen“, sagt Kol­be. Der Mi­ni­golf­be­trieb der un­ten am Ufer liegt ist in die­sem Zu­ge voll­ge­lau­fen. Auch von der Schloss­ter­ras­se droh­te Was­ser ins Neue Schloss zu lau­fen, die Feu­er­wehr konn­te das Was­ser ab­sau­gen. Auch in Stet­ten hat­ten die Feu­er­wehr­män­ner viel zu tun. Neun Ein­sät­ze hat­ten Feu­er­wehr­leu­te aus der Ge­mein­de. Das teilt Feu­er­wehr­kom­man­dant Da­go­bert Heß in ei­ner Pres­se­mit­tei­lung mit. Ein Schwer­punkt der Ein­sät­ze lag im süd­li­chen Be­reich von Stet­ten, wo auf­grund der To­po­gra­fie sich die Was­ser­mas­sen ver­stärkt sam­mel­ten. Mit meh­re­ren Was­ser­sau­gern und Tauch­pum­pen wur­de das Was­ser ab­ge­pumpt. In der Un­ter­füh­rung der B 31 im Be­reich der Ha­gnau­er­stra­ße war ein Au­to in den Was­ser­mas­sen ste­cken ge­blie­ben. Die Feu­er­wehr Stet­ten muss­te auch hier tech­ni­sche Hil­fe leis­ten.

FO­TO: MW

Vor dem Mi­ni­golf­platz in Meers­burg sam­melt sich am Sams­tag­abend das Was­ser.

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