Reif für die Aka­de­mie

23 Stu­den­ten ver­las­sen Ju­gend­kunst­schu­le und zei­gen bei ei­ner Aus­stel­lung ihr Kön­nen

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Meersburg/hagnau -

(mw) - 23 jun­ge Frau­en und Män­ner ha­ben sich am Sams­tag­abend nach ei­nem Jahr Vor­stu­di­um Gestal­tung mit ei­ner Ver­nis­sa­ge von der Ju­gend­kunst­schu­le Bo­den­see­kreis ver­ab­schie­det. Voll des Lo­bes äu­ßer­ten sich ne­ben Schul­lei­te­rin Chris­ta Bartsch auch Bür­ger­meis­ter Ro­bert Sche­rer und die Vor­sit­zen­de des Lan­des­ver­bands der Kunst­schu­len Ba­den-Würt­tem­berg, Mo­ni­ka Fah­ren­kamp.

Sie kom­men aus der nä­he­ren und wei­te­ren Um­ge­bung Meers­burgs, aber auch aus Ös­ter­reich und der Schweiz. Zwei Se­mes­ter lang ha­ben sie flei­ßig ge­malt, ge­zeich­net, fo­to­gra­fiert und viel Theo­rie zur Kunst­ge­schich­te ge­lernt. Die „au­ßer­or­dent­li­chen Er­geb­nis­se“kön­nen sich nach An­sicht von Mo­ni­ka Fah­ren­kamp se­hen las­sen. „Die Frei­heit, sich selbst zu ent­wi­ckeln“, ge­paart mit ei­nem „ gut struk­tu­rier­ten Schul­kon­zept“hät­ten zu den po­si­ti­ven Leis­tun­gen ge­führt, lob­te sie das Kunst­schul­team.

Aus Sicht des Bür­ger­meis­ters hilft die Teil­nah­me am Vor­stu­di­ums­an­ge­bot, „sich ei­ge­ne und per­sön­li­che Eig­nun­gen und Vor­lie­ben zu er­ar­bei­ten“. Schu­le und Stadt er­gän­zen sich sei­ner Mei­nung nach zu ei­nem „idea­len Stand­ort, an dem sich jun­ge Men­schen krea­tiv in­spi­rie­ren las­sen könn­ten. Die Lan­des­vor­sit­zen­de be­ton­te noch das Al­lein­stel­lungs­merk­mal der 33 Jah­re al­ten In­sti­tu­ti­on. Im Lan­des­ver­band sei die ganz­jäh­ri­ge Vor­stu­di­ums­form mit acht St­un­den täg­lich „ein­zig­ar­tig“.

Abs­trakt und fi­gür­lich

Die Ar­beits­er­geb­nis­se in Form von abs­trak­ten oder fi­gür­li­chen Bil­dern, in Form von Vi­deo­in­stal­la­ti­on oder Fo­to­gra­fie fan­den auch die brei­te Zu­stim­mung der üb­ri­gen Ver­nis­sa­ge­gäs­te. Die aus­ge­stell­ten Wer­ke sprä­chen für sich mein­te Mo­ritz Diep­gen, der sich im Na­men sei­ner Stu­di­en­kol­le­gen bei den Do­zen­ten für die gu­te Un­ter­wei­sung be­dank­te. „Wir ha­ben uns ge­gen­sei­tig zu neu­en, künst­le­ri­schen Hö­hen ge­trie­ben“, war sich der 19-Jäh­ri­ge si­cher.

Die Rek­to­rin gab ihm recht und sprach den Schü­lern ei­ne „all­ge­mei­ne Aka­de­mie­rei­fe“zu. Bartsch mach­te die be­son­de­re Rei­fe­form an ih­rer „selbst­be­stimm­ten Ar­beits­mo­ti­va­ti­on“, „Be­harr­lich­keit“und „Ex­pe­ri­men­tier­freu­dig­keit“fest. „Ich bin si­cher, eu­re Hoch­schu­len wer­den sehr, sehr glück­lich mit euch sein“, stell­te sie den an­ge­hen­den Kunst- oder De­sign­stu­den­ten ei­ne po­si­ti­ve Kar­rie­re in Aus­sicht.

FO­TO: MW

Ju­gend­kunst­schul­lei­te­rin Chris­ta Bartsch ( Zwei­te von rechts) spricht 23 Ab­sol­ven­ten des Vor­stu­di­ums Gestal­tung „Aka­de­mie­rei­fe“zu.

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