Feu­er­wehr ist neun­mal im Ein­satz

Kräf­te kön­nen in Wit­ten­ho­fen und Un­ter­sig­gin­gen Schlim­me­res ver­hin­dern

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Deggenhausertal/salem - Von Mar­vin We­ber und Bri­git­te Wal­ters

- Das Un­wet­ter hat auch im Deg­gen­hau­ser­tal die Ein­satz­kräf­te der Feu­er­wehr das Wo­che­n­en­de über auf Tr­ab ge­hal­ten. Ins­ge­samt acht­mal wa­ren die Frei­wil­li­gen am Sams­tag und Sonn­tag im Ein­satz. Zu dem weit­aus grö­ße­ren Un­wet­ter in Fried­richs­ha­fen fuhr au­ßer­dem ein Fahr­zeug mit sechs Ein­satz­kräf­ten zur Über­land­hil­fe.

Ähn­lich wie in Fried­richs­ha­fen bil­de­te auch der Zei­t­raum von Sams­tag­nach­mit­tag bis in die Abend­stun­den den Haupt­schwer­punkt der Ein­sät­ze. „Ab 14.30 Uhr wa­ren wir bis cir­ca 22.30 mit ei­ni­gen Ver­schnauf­pau­sen qua­si im Dau­er­ein­satz“, sag­te Karl-Heinz Ben­te­le, Kom­man­dant der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Deg­gen­hau­ser­tal. Zwi­schen 35 und 40 Kräf­te der Feu­er­wehr sei­en am ver­gan­ge­nen Wo­che­n­en­de im Ein­satz ge­we­sen, so Ben­te­le. Trotz Un­wet­ter­war­nun­gen im Vor­feld kön­ne man ein so „in­ten­si­ves Wo­che­n­en­de“nicht vor­pla­nen, sag­te der Kom­man­dant. „Da wir je­doch in der glück­li­chen La­ge sind, auf 84 ak­ti­ve Ka­me­ra­den zu­rück­grei­fen zu kön­nen, sind Wo­che­n­en­de wie die­se für uns kein Pro­blem“, sag­te Ben­te­le. „Wenn wir bei je­der Un­wet­ter­war­nung Ka­me­ra­den auf Be­reit­schaft hal­ten wür­den, hät­te ir­gend­wann nie­mand mehr In­ter­es­se an der Ar­beit“, sag­te der Kom­man­dant. Von den vie­len Un­wet­ter­war­nun­gen in den ver­gan­ge­nen Wo­chen sei es nur sel­ten zu ei­nem wirk­li­chen Un­wet­ter ge­kom­men, so Ben­te­le.

Für den ers­ten Ein­satz des Wo­che­n­en­des sorg­te ein um­ge­stürz­ter Baum auf der Win­kel­hof­stra­ße, der die­se voll­stän­dig blo­ckier­te und ent­fernt wer­den muss­te. In den Abend­stun­den wa­ren die Frei­wil­li­gen haupt­säch­lich in Un­ter­sig­gin­gen und Wit­ten­ho­fen be­schäf­tigt. „Vor al­lem in Wit­ten­ho­fen war es zwi­schen­zeit­lich ziem­lich hef­tig. Wir konn­ten je­doch ver­hin­dern, dass das Was­ser, das die Kreis­stra­ße über­flu­tet hat­te, nicht in die um­lie­gen­den Haus­hal­te floss“, sag­te Ben­te­le. Auf ei­nem Ab­schnitt von rund 400 Me­tern sei die Stra­ße in Wit­ten­ho­fen über­flu­tet ge­we­sen. Da der Was­ser­stand der Deg­gen­hau­ser Aach zu die­sem Zeit­punkt noch nicht be­droh­lich war, hät­ten die Ein­satz­kräf­te in den Fluss ab­pum­pen kön­nen. Auch in Un­ter­sig­gin­gen muss­ten die Ein­satz­kräf­te die über­flu­te­te Kreis­stra­ße von den Was­ser­mas­sen be­frei­en. Ei­ni­ge der Hel­fer ka­men für die Ein­sät­ze di­rekt von Leis­tungs­übun­gen in Eris­kirch, bei der drei Grup­pen aus dem Deg­gen­hau­ser­tal teil­ge­nom­men ha­ben.

Am Sonn­tag­mor­gen gab es drei wei­te­re Ein­sät­ze, da­bei muss­te Ge­röll von der Stra­ße in Har­res­heim und Wend­lin­gen ent­fernt wer­den.

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