Al­les im Plan bei der 6,3 Mil­lio­nen Eu­ro-In­ves­ti­ti­on

Stif­tung Liebenau mo­der­ni­siert Ver­wal­tungs­ge­bäu­de - Be­zug in Max-Gut­knecht-Stra­ße Mit­te Ok­to­ber

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Oberteuringen/immenstaad/meckenbeuren - Von Roland Weiß

- Die Stif­tung Liebenau führt in zwei Ge­bäu­den ih­re Ver­wal­tung und Tech­nik zu­sam­men und in­ves­tiert hier­für 6,3 Mil­lio­nen Eu­ro. Das drei­ge­schos­si­ge Ge­bäu­de das in der Max-Gut­knecht-Stra­ße er­wächst, soll bis Mit­te Ok­to­ber fer­tig­ge­stellt wer­den. Der neue Ein­gangs­be­reich wird sein freund­li­ches Ge­sicht ab Fe­bru­ar oder März 2018 zei­gen. Bei­de Maß­nah­men lie­gen in der Hand der Fir­ma F.K. Sys­tem­bau aus Münsin­gen als Ge­ne­ral­un­ter­neh­mer.

Zu­nächst in die Max-Gut­knech­tStra­ße, schräg ge­gen­über vom Land­le­ben: Ein al­tes Ge­wächs­haus weicht hier ei­nem drei­ge­schos­si­gen Ge­bäu­de, in dem Bü­ros, Be­spre­chungs­räu­me so­wie die IT-Zen­tra­le un­ter­kom­men, die bis­her de­zen­tral – in Fried­richs­ha­fen – an­ge­sie­delt war. „Wir sind im Zeit­plan mit den Ar­bei­ten“, sagt Ver­wal­tungs­lei­ter Phi­lip Kling, der die Bau­pro­jek­te be­glei­tet. Er setzt auf ei­nen Be­zugs­ter­min Mit­te Ok­to­ber. Im End­aus­bau und bei vol­ler Nut­zung könn­ten hier rund 120 Men­schen ar­bei­ten.

Zu­kunfts­mu­sik – zu­vor ste­hen noch Ar­bei­ten zum In­nen­aus­bau, in der Tief­ga­ra­ge (21 Plät­ze) und an der Te­er­zie­gel­fas­sa­de an, die es erst­mals in die­ser Form in Liebenau gibt. Was eben­so für die en­er­ge­ti­sche Lö­sung mit den Heiz-Kühl-De­cken gilt: Mit dem neu­en Kon­zept lässt sich spe­zi­ell der Ener­gie­über­schuss aus der Heiz­zen­tra­le nut­zen. Zu­dem wis­sens­wert: In der Tief­ga­ra­ge wird es La­de­sta­tio­nen für E-Bi­kes und Elek­tro­au­tos ge­ben – ein wei­te­rer Mo­sa­ik­stein der auf Nach­hal­tig­keit und Dau­er an­ge­leg­ten In­fra­struk­tur. Hin zur Sig­gen­wei­ler Stra­ße ent­steht „mehr als nur ein Ver­wal­tungs­an­bau“, wie Pres­se­spre­che­rin Hel­ga Rai­b­le bei der Bau­stel­len­be­ge­hung her­vor­hebt – hier han­delt es sich um den ers­ten Ein­druck, den Be­su­cher von der Stif­tung Liebenau ge­win­nen, qua­si die Vi­si­ten­kar­te. Der neue Ein­gangs­be­reich ist in ei­nem Ge­bäu­de mit Un­ter­ge­schoss, Erd­ge­schoss mit 450 Qua­drat­me­ter Nutz­flä­che und Ober­ge­schoss in­te­griert – bis­lang dien­te ein ein­ge­schos­si­ger An­bau als Emp­fang.

Im Un­ter­ge­schoss soll Platz sein für drei Bü­ros, ei­nen Tech­nik­raum, das Ar­chiv und ei­nen Auf­ent­halts­be­reich. Eben­er­dig ist im Ge­bäu­de ein gro­ßer Emp­fangs­be­reich samt Be­spre­chungs­raum vor­ge­se­hen. Aus­stel­lun­gen oder klei­ne Ver­an­stal­tun­gen sol­len künf­tig in dem En­tree mög­lich sein, über dem es ein wei­te­res Ge­schoss gibt, das ge­gen­über dem EG et­was hin­aus ge­zo­gen wird. In ihm sind der Vor­stands­be­reich samt Se­kre­ta­ria­ten, As­sis­tenz und Be­spre­chungs­raum be­hei­ma­tet.

Vor dem neu­en Ge­bäu­de wird es ei­nen Vor­platz ge­ben. Die­ser knüpft ans En­tree an und ist für Klein­bus­se an­fahr­bar, wie es in der Ver­gan­gen­heit das Ron­dell vor der Pfor­te war. Ist das neue Ge­bäu­de be­zugs­be­reit, be­ginnt die Sa­nie­rung des Süd­flü­gels, in dem sich heu­te die Vor­stands­bü­ros be­fin­den.

FO­TO: RWE

„Mehr als nur ein Ver­wal­tungs­an­bau“: Der drei­ge­schos­si­ger Ver­wal­tungs­neu­bau in der Max-Gut­knecht-Stra­ße hat 450 Qua­drat­me­ter Nutz­flä­che.

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