Sturm legt me­he­re al­te Bäu­me um

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Oberteuringen/immenstaad/meckenbeuren -

(af) - Das Un­wet­ter vom Sams­tag­abend hat auch in Immenstaad schwer ge­wü­tet. Bäu­me stürz­ten um, Kel­ler wa­ren über­flu­tet und Stra­ßen über­schwemmt. 40 Ein­sät­ze zähl­te die Feu­er­wehr. Bis um 3 Uhr mor­gens wa­ren 25 Mann un­ter­wegs und um 7.30 Uhr ging es wei­ter – bis 15.30 Uhr, wie Kom­man­dant Claus Me­cking sagt.

Ver­letz­te gab es kei­ne. Ein Glücks­fall, denn am Yacht­club, am Kip­pen­horn und auf dem Rad­weg bei Air­bus riss der Sturm zum teil mäch­ti­ge Bäu­me um. Die Was­ser­schä­den blie­ben über­schau­bar. Durch Rück­stau in den Ka­nä­len lie­fen zahl­rei­che Kel­ler voll.

Für die Feu­er­wehr war der Ein­satz am Sonn­tag­nach­mit­tag be­en­det. Bau­hof und Forst­un­ter­neh­men hat­ten ges­tern aber noch ei­ne Men­ge zu tun, um die Hin­ter­las­sen­schaf­ten der Sturm­bö­en weg­zu­räu­men. Am See­uf­er­weg kurz vor dem Was­ser­werk hat es zwei gro­ße Wei­den und ei­ne Pap­pel er­wischt. am Yacht­club riss ei­ne 80- bis 100 jäh­ri­ge Trau­er­wei­de ent­zwei und be­grub Boo­te un­ter sich. Sie war das Schmuckstück im Ha­fen. Ge­wöhn­lich kom­men die Bö­en von Sü­den, doch dies­mal sei­en sie von Nor­den ge­kom­men, wor­auf die al­ten Bäu­me nicht „ein­ge­stellt“sei­en, wie Orts­bau­meis­ter Ul­rich Koh­ler er­klär­te.

FO­TO: BERN­HARD WRO­BEL

Die al­te Trau­er­wei­de am Yacht­ha­fen hat der Strum aus­ein­an­der ge­ris­sen.

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