We­gen Vo­gel­b­rut He­cken erst En­de Ju­li schnei­den

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Garten -

(dpa) - Wer He­cken schnei­den will, soll­te sie nach Nes­tern ab­su­chen. Sind sie noch be­wohnt, ver­schiebt man das Schnei­den lie­ber auf ei­nen spä­te­ren Zeit­punkt. Bis En­de Ju­li brü­ten vie­le Vö­gel noch. Dar­auf weist der Lan­des­bund für Vo­gel­schutz hin. Beim Kür­zen der He­cke kann es nicht nur pas­sie­ren, dass Tie­re ster­ben. Oh­ne schüt­zen­de Zwei­ge sind Jung­vö­gel auch leich­te Beu­te für Greif­vö­gel. Grund­sätz­lich ist es bis En­de Sep­tem­ber nach dem Na­tur­schutz­ge­setz ver­bo­ten, He­cken ra­di­kal zu stut­zen. Wer He­cken mit gro­ßen Blät­tern, wie Kir­schlor­beer, zu­rück­schnei­den will, soll­te zur Han­dHe­cken­sche­re grei­fen. Die Mes­ser­bal­ken der Elek­tro-Sche­re zer­fran­sen die Blät­ter, was zu brau­nen Schnit­trän­dern führt.

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