Im End­spurt schafft es der VfB noch aufs Trepp­chen

Faust­ball: Häf­ler Be­zirks­li­gist wird zum Sai­son­ab­schluss Ta­bel­len­drit­ter – Er­folg­rei­cher Spiel­tag in Wes­ter­stet­ten

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Lokalsport -

(sz) - Der VfB Friedrichshafen hat beim Sai­son­fi­na­le der Faust­ball-Be­zirks­li­ga Süd am Wo­che­n­en­de zwei Sie­ge ge­holt schob sich da­mit in der Ab­schluss­ta­bel­le vom sechs­ten auf den drit­ten Rang nach vorn. Das teilt die Ab­tei­lung mit.

Der Blick aus dem Fens­ter ver­hieß am Sonn­tag­mor­gen nichts Gu­tes, schreibt der VfB in sei­ner Pres­se­mit­tei­lung wei­ter. Re­gen­schau­er und star­ke Wind­bö­en lie­ßen die Lust auf Faust­ball ge­gen Null sin­ken. Zum Glück sah die La­ge am Spiel­ort dann we­sent­lich bes­ser aus. Strah­len­der Son­nen­schein be­grüß­te die Häf­ler Faust­bal­ler auf dem Sport­platz des TSV Wes­ter­stet­ten.

Ins­ge­samt drei Spie­le stan­den für die Mann­schaft vom Bo­den­see zum Sai­son­ab­schluss auf dem Pro­gramm. Nach dem si­che­ren Klas­sen­er­halt ging es vor al­lem dar­um, die Spiel­zeit 2017 zu ei­nem ver­söhn­li­chen Ab­schluss zu brin­gen.

Geg­ner star­tet forsch

Mit die­ser Aus­gangs­la­ge star­te­te der VfB Friedrichshafen in die ers­te Par­tie ge­gen Gast­ge­ber TSV Wes­ter­stet­ten. Die Haus­her­ren be­gan­nen forsch – woll­te man sich doch mit ei­nem Sieg die mi­ni­ma­le Chan­ce auf den Klas­sen­er­halt be­wah­ren. Ein ums an­de­re Mal rausch­ten die scharf ge­schla­ge­nen An­ga­ben des Gast­ge­bers un­ge­hin­dert durch die Häf­ler Ab­wehr. Der VfB Friedrichshafen kam ein­fach nicht ins Spiel, so ging der ers­te Satz ver­lo­ren.

In der Pause mach­te Marc Ger­hardt sei­nem Un­mut Luft. Das Don­ner­wet­ter zeig­te Wir­kung, denn fort­an lief es für die Häf­ler er­heb­lich bes­ser. Der Geg­ner schien sein Pul­ver ver­schos­sen zu ha­ben, ge­gen das Be­zirks­li­ga-Ta­bel­len­schluss­licht kam man mit ei­nem blau­en Au­ge da­von. Am En­de stand ein knap­per 2:1Sieg (9:11/11:8/11:9) zu Bu­che.

Im An­schluss war­te­te der Ta­bel­len­füh­rer TSV Mühl­ho­fen. Oh­ne ih­ren Haupt­an­grei­fer Ro­nald Be­cker schie­nen die Ba­de­ner ei­ne lös­ba­re Auf­ga­be zu sein. Doch weit ge­fehlt, der de­si­gnier­te Meis­ter ver­tei­dig­te sei­ne wei­ße Wes­te. Es ent­wi­ckel­te sich in der Fol­ge ein span­nen­des Du­ell auf Au­gen­hö­he. Den ers­ten Satz si­cher­te sich Mühl­ho­fen in der Ver­län­ge­rung, im zwei­ten Durch­gang gab der VfB ei­ne frü­he Füh­rung nicht mehr aus der Hand. Auch im Ent­schei­dungs­satz ging es lan­ge hin und her. Dann aber fand die An­ga­be des VfB ein­mal nicht ins Ziel – der Mühl­ho­fer Haupt­an­grei­fer be­sie­gel­te mit viel Über­sicht die 1:2-Nie­der­la­ge (11:13/11:7/9:11) der Häf­ler.

In der ab­schlie­ßen­den Par­tie der Sai­son stan­den die Häf­ler dann dem Lo­kal­ri­va­len TV Was­ser­burg ge­gen­über. Noch ge­schlaucht von der vo­ri­gen Par­tie ka­men die Häf­ler nur schwer in die Gän­ge. Der TVW hin­ge­gen star­te­te aus­ge­ruht und leg­te im ers­ten Satz ei­nen Start-Ziel-Sieg hin. Auch im zwei­ten Durch­gang sah es erst ein­mal nicht gut aus für den VfB Friedrichshafen. Das Spiel schien be­reits ver­lo­ren, da ging noch­mal ein Ruck durchs Team.

Um je­den Ball ge­kämpft

Nun wur­de um je­den Ball ge­kämpft, in der Ver­län­ge­rung über­nahm der VfB erst­mals die Füh­rung. Gleich den ers­ten Ball nutz­ten die Häf­ler zum Satz­aus­gleich. Da­mit war der Wi­der­stand des TV Was­ser­burg ge­bro­chen. Im drit­ten Durch­gang brach­ten die Bay­ern den VfB mit ei­ner Se­rie an Ei­gen­feh­lern in Füh­rung. Und die Häf­ler nutz­ten im Ge­gen­zug je­de Ge­le­gen­heit, selbst Punk­te zu er­zie­len. So reich­te es am Schluss doch noch zum nicht mehr für mög­lich ge­hal­te­nen 2:1-Er­folg (8:11/15:13/11:5).

In der End­ab­rech­nung be­legt der VfB Friedrichshafen da­mit den drit­ten Platz und be­lohnt sich so­mit für ei­ne star­ke Auf­hol­jagd nach der Null­run­de zum Sai­son­start.

FO­TO: PR

Im End­spurt noch den Bron­zerang ge­si­chert: der VfB Friedrichshafen II am Sonn­tag in Wes­ter­stet­ten. Hin­te­re Rei­he von links nach rechts: Al­win Gau­er, Tho­mas Schmid, Micha­el Predl, Marc Ger­hardt. Vor­ne kniend (von links): An­dré Mei­er und Rei­ner Mül­ler.

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