Leu­te

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Wirtschaft -

Der ehe­ma­li­ge Vor­stands­chef der Deut­schen Bahn, Rü­di­ger Gru­be (Fo­to: dpa), tritt ei­nen neu­en Job bei der US-In­vest­ment­bank La­zard an. Der deut­sche Top­ma­na­ger soll sich künf­tig in lei­ten­der Funk­ti­on um das In­vest­ment­ban­king des Wall-Stree­tHau­ses in Deutsch­land küm­mern. Ei­nen ent­spre­chen­den Be­richt des „Han­dels­blatts“be­stä­tig­ten Un­ter­neh­mens­krei­se. Gru­be soll dem­nach ge­mein­sam mit den bei­den Deutsch­land­chefs des Geld­hau­ses, Ken Oli­ver Fritz und Eric Fell­hau­er, wich­ti­ge Kli­en­ten be­treu­en. Auch in­ter­na­tio­nal set­ze die Bank auf die lang­jäh­ri­ge Er­fah­rung und das weit ver­zweig­te Kon­takt­netz des 65Jäh­ri­gen. Gru­be war von 2009 bis An­fang 2017 Vor­stands­vor­sit­zen­der der Deut­schen Bahn, da­vor von 2001 Mit­glied des Kon­zern­vor­stands bei Daim­ler, par­al­lel von 2005 bis 2009 Ver­wal­tungs­rats­prä­si­dent beim Air­bus-Vor­gän­ger EADS. Gru­be bleibt Auf­sichts­rats­chef der Ham­bur­ger Ha­fen und Lo­gis­tik AG (HHLA) – ein Pos­ten, den er vor drei Wo­chen an­ge­tre­ten hat­te. Im Ja­nu­ar war er im Streit um sei­ne Ver­trags­ver­län­ge­rung über­ra­schend als Bahn­chef zu­rück­ge­tre­ten. Nach an­fäng­li­chen Er­fol­gen bei der Bahn hat­ten sich die Pro­ble­me des Kon­zerns bis 2015 in meh­re­ren Spar­ten ver­grö­ßert. Gru­bes Pro­gramm „Zu­kunft Bahn“soll die Wen­de brin­gen, es wird von sei­nem Nach­fol­ger Richard Lutz fort­ge­setzt. (dpa/AFP)

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