Selbst der See­has fie­bert mit

Beim See­ha­sen-Du­ath­lon und der lus­ti­gen Re­gat­ta geht es sport­lich zu

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Friedrichshafen - Von Ly­dia Schä­fer

- Der See­ha­sen­mon­tag be­ginnt tra­di­tio­nell mit Sport: Erst­ma­lig sind die teil­neh­men­den Schü­ler des Du­ath­lons, des Tret­boot­ren­nens und der „Lus­ti­gen Re­gat­ta“von der See­büh­ne am GrafZep­pe­lin-Haus aus ge­star­tet. „Es war die rich­ti­ge Ent­schei­dung den Aus­tra­gungs­ort zu ver­le­gen“, sag­te Ti­lo Weis­ner, Schul­lei­ter der Grund­schu­le in Kluft­ern. Auf der Ufer­pro­me­na­de an der Frei­trep­pe sei es be­eng­ter ge­we­sen.

Die See­büh­ne des GZH ist grö­ßer, die Zu­schau­er hat­ten ge­nü­gend Platz di­rekt am See­ufer und auch die Neue­rung, dass in die­sem Jahr die Schwimm­stre­cke 100 Me­ter statt der bis­he­ri­gen 150 Me­ter be­trug und die Lauf­stre­cke um 300 Me­ter ge­kürzt wur­de, kam gut an: „Die gu­ten Schwim­mer wa­ren auf der län­ge­ren Stre­cke im Vor­teil“, er­klärt Weis­ner. Auf den 100 Me­tern könn­ten auch die­je­ni­gen bes­ser mit­hal­ten, die im Schwim­men viel­leicht nicht ganz so gut sei­en.

Auch wenn man den Ein­druck hat­te, dass sich nicht ganz so vie­le Zu­schau­er ein­ge­fun­den hat­ten wie in den Vor­jah­ren, mein­te der Grund­schul­lei­ter: „Das glau­be ich gar nicht mal, an der Ufer­pro­me­na­de stan­den die Zu­schau­er nur ge­dräng­ter bei­ein­an­der und hier konn­ten sie sich ver­tei­len.“Auch die Cheer­lea­der der St. Eli­sa­beth Schu­le, die „Liz­zy Girls“, ha­ben sich auf dem Ra­sen­stück vor dem GZH rich­tig aus­to­ben kön­nen.

Dem sport­li­chen Ehr­geiz tat die Ver­le­gung so­wie­so kei­nen Ab­bruch. Im ers­ten Durch­gang der Ge­burts­jahr­gän­ge 2004 und 2005 gin­gen 33 Schü­ler an den Start. Im zwei­ten, an de­nen die Schü­ler aus den Jahr­gän­gen 2002 und 2003 teil­nah­men, ver­such­ten sich 27 Jun­gen und Mäd­chen im Du­ath­lon. Nach der 100 Me­terSchwimm­stre­cke ging es Rich­tung Ol­ga- und We­ra­stra­ße zum Schloß­horn und zu­rück. „Das sind gut 1200 Me­ter“, er­klärt Bru­no Hir­scher über das Mi­kro­fon und feu­er­te im nächs­ten Au­gen­blick die Schü­ler an, die sich in der Ziel­ge­ra­den be­fan­den. Auf dem Was­ser muss­ten die Teil­neh­mer des Tret­boot­ren­nens zwei Bo­jen um­run­den. Die­se Stre­cke be­trug gut 200 Me­ter. In der Jahr­gangs­stu­fe fünf ha­ben sich vier Teams be­tei­ligt, in der Stu­fe sechs wa­ren es fünf Teams und bei den Siebt­kläss­lern hat­ten sich sechs Mann­schaf­ten an­ge­mel­det. Sie konn­ten zu zweit oder zu dritt fah­ren, das blieb den Teams über­las­sen.

Bei der lus­ti­gen Re­gat­ta hat­ten sich neu­en Grup­pen an­ge­mel­det, die ein Floß nach ih­rer Idee auf­bau­ten. Das reich­te in die­sem Jahr vom Kä­se­sah­ne-Zep­pe­lin, dem „Müll­rad“, den schwim­men­den Schmet­ter­lin­gen, über den Mi­ni-FN-Nach­bau der Mo­le, über ein Dank­sa­gungs-Floß an Jo­sef Brug­ger, dem Fri­sche-Fi­scheF­loß, ei­ner „Ab in den Ur­laub“-Ein­la­dung bis hin zum Space-Ta­xi. Letzt­ge­nann­tes war auch py­ro­tech­nisch un­ter­wegs und spuck­te ro­ten Dampf aus dem Space-Aus­puff, was ihm letzt­end­lich auch den Sieg brach­te.

FO­TO: LY­DIA SCHÄ­FER

Der See­has feu­ert die Du­ath­le­ten an. Nach der Schwimm­stre­cke folgt ein Langstre­cken­lauf.

FO­TO: LY­DIA SCHÄ­FER

Die Ge­win­ner des See­ha­sen-Du­ath­lon. In die­sem Jahr wa­ren es Schü­ler der Jahrgänge 2002/2003 und von 2004/2005.

FO­TO: LY­DIA SCHÄ­FER

Mit der „Ab in den Ur­laub“-Ein­la­dung si­cher­ten sich die­se Jungs den fünf­ten Platz bei der lus­ti­gen Re­gat­ta.

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