Ki­ta geht am 4. Ok­to­ber in Be­trieb

St.-Eli­sa­beth-Stif­tung in­for­miert in­ter­es­sier­te El­tern über St. Ge­org

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Oberteuringen / Meckenbeuren - Von Karl Gäl­le

MECKENBEUREN - Der 4. Ok­to­ber 2017 als Er­öff­nungs­ter­min ist ge­setzt. Un­mit­tel­bar nach dem Tag der Deut­schen Ein­heit nimmt die Kin­der­ta­ges­stät­te St. Ge­org in Meckenbeuren ih­ren Be­trieb auf. Et­wa vier Wo­chen spä­ter soll das Pfle­ge­heim fol­gen. Trä­ger bei­der Ein­rich­tun­gen ist die St.-Eli­sa­beth-Stif­tung, wel­che am Mon­tag­abend in­ter­es­sier­te El­tern zum Ki­ta-In­fo­abend ein­ge­la­den hat­te.

Der Lei­ter des Ge­schäfts­be­rei­ches Kin­der-Ju­gend-Fa­mi­lie, Wol­fDie­ter Ko­rek, stell­te den rund 20 Gäs­ten zu­nächst die Lei­te­rin der Kin­der­ta­ges­stät­te, Ro­ma­na Nitsch­ke, so­wie den Wohn­park­lei­ter Sven Kühl vor. „Wir freu­en uns auf un­se­re neue Auf­ga­be hier in Meckenbeuren. Wir wol­len da­bei kei­ne Kon­kur­renz brin­gen, son­dern er­gän­zend an­bie­ten“, kün­dig­te Ko­rek ei­ne gu­te und en­ge Zu­sam­men­ar­beit mit der Ge­mein­de, der Kir­chen­ge­mein­de so­wie den vor Ort eta­blier­ten An­bie­tern an. Be­vor die neue Kin­der­gar­ten­lei­te­rin die Montes­so­ri-Kon­zep­ti­on er­läu­ter­te, gab der Ge­schäfts­be­reichs­lei­ter ei­nen kur­zen Über­blick über Ge­schich­te und Struk­tur der St.-Eli­sa­beth-Stif­tung.

Die 1999 als kirch­li­che Stif­tung pri­va­ten Rechts ent­stan­de­ne In­sti­tu­ti­on ha­be ih­re Wur­zeln in der von den Fran­zis­ka­ne­rin­nen von Reu­te

auf­ge­bau­ten Be­hin­der­ten­hil­fe. Stif­tungs­zweck al­ler sechs Ge­schäfts­be­rei­che sei die „För­de­rung der Wer­ke christ­li­cher Nächs­ten­lie­be“, sag­te Wolf-Dieter Ko­rek. Die Stif­tung be­schäf­tigt

an den ver­schie­de­nen Stand­or­ten rund 2300 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter. Das Kon­zept der als Montes­so­ri-Ein­rich­tung ge­führ­ten Kin­der­ta­ges­stät­te St. Ge­org

er­läu­ter­te Ro­ma­na Nitsch­ke. Auch sie freue sich sehr dar­auf, sich zu­sam­men mit den Mit­ar­bei­te­rin­nen auf den Weg zu ma­chen, um das mit bes­ten Rah­men­be­din­gun­gen ver­se­he­ne Pro­jekt zu ge­stal­ten. In zwei al­ters­ge­misch­ten Grup­pen wer­den die Er­zie­he­rin­nen je 15 Kin­der im Al­ter von ei­nem Jahr bis zum Schul­ein­tritt be­treu­en. An­ge­bo­ten wer­den da­bei zwei Mo­du­le, die ver­län­ger­te Öff­nungs­zeit wie die Ganz­tags­be­treu­ung.

„Lie­be, Ge­bor­gen­heit, Frei­heit aber auch Re­geln“: Nach die­sen grund­le­gen­den Be­dürf­nis­sen der Kin­der rich­te sich die Päd­ago­gik in der neu­en Ein­rich­tung. Da­bei sei­en die all­ge­mei­nen Rah­men­be­din­gun­gen wie Ge­büh­ren, Öff­nungs­zei­ten und Schließ­ta­ge an die in der Ge­mein­de Meckenbeuren gül­ti­gen ge­kop­pelt. Die Ge­samt­kon­zep­ti­on des Wohn­parks St. Ge­org er­läu­ter­te Sven Kühl. Es gel­te, „ei­ne Brü­cke zu schla­gen zwi­schen den Kin­dern und Se­nio­ren“, sag­te der Wohn­park­lei­ter.

Auch die Ver­pfle­gung ist The­ma

In ei­ner an­ge­reg­ten Dis­kus­si­on wur­den ver­schie­de­ne Sicht­wei­sen und Fra­gen be­spro­chen, so die nach der Ver­pfle­gung der Kin­der, dem Au­ßen­be­reich oder den Stell­plät­zen. Beim letz­te­ren ste­hen in der Tief­ga­ra­ge neun Kurz­zeit­park­plät­ze zur Ver­fü­gung. Dies sei für Me­cken­beu­rer Ver­hält­nis­se zwar durch­aus ge­wöh­nungs­be­dürf­tig, gab Wol­fDie­ter Ko­rek zu, es wer­de sich je­doch als durch­aus prak­ti­ka­bel und an­ge­nehm er­wei­sen.

FO­TO: KARL GÄL­LE

In­for­mie­ren über die Kin­der­ta­ges­stät­te so­wie den Wohn­park St. Ge­org in Meckenbeuren (von links) Ge­schäfts­be­reichs­lei­ter Wolf-Dieter Ko­rek mit As­sis­ten­tin Ju­lia Jä­ger, der Wohn­be­reichs­lei­ter Sven Kühl so­wie die Lei­te­rin der Kin­der­ta­ges­stät­te, Ro­ma­na Nitsch­ke.

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