Vier Mil­lio­nen Men­schen le­ben in der Bo­den­see­re­gi­on

Heft blickt auf die Be­völ­ke­rungs­ent­wick­lung – Auch The­men Wirt­schaft, Tou­ris­mus und Bil­dung wer­den be­han­delt

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Friedrichshafen -

FRIED­RICHS­HA­FEN (sz) - Die Be­völ­ke­rung in der in­ter­na­tio­na­len Bo­den­see­re­gi­on ist zwi­schen 2000 und 2015 um gut zwölf Pro­zent ge­wach­sen und be­trägt nun mehr als vier Mil­lio­nen Personen. Die­se und wei­te­re Fak­ten ste­hen im kürz­lich er­schie­ne­nen Heft „Die in­ter­na­tio­na­le Bo­den­see­re­gi­on in Zah­len 2017“.

Be­völ­ke­rungs­wachs­tum er­war­tet

Das Heft ent­hält ein brei­tes Spek­trum an Kenn­zif­fern zu Zu­stand und Ent­wick­lung der grenz­über­schrei­ten­den Bo­den­see­re­gi­on in den The­men­be­rei­chen Be­völ­ke­rung, Wirt­schaft, Tou­ris­mus und Bil­dung. Die Bo­den­see­re­gi­on um­fasst das Ge­biet der In­ter­na­tio­na­len Bo­den­see Kon­fe­renz (IBK), zu dem die deut­schen Land­krei­se Kon­stanz, Sig­ma­rin­gen, Bo­den­see­kreis, Ravensburg, Lindau, Ober­all­gäu und die kreis­freie Stadt Kemp­ten, das ös­ter­rei­chi­sche Land Vor­arl­berg, das Fürs­ten­tum Liech­ten­stein so­wie die Schwei­zer Kan­to­ne Schaff­hau­sen, Zü­rich, Thur­gau, St. Gal­len, Ap­pen­zell Aus­serr-

Da­ten aus öf­fent­li­cher Sta­tis­tik

Er­ar­bei­tet wur­de der Zu­sam­men­schrieb von der Ar­beits­grup­pe Sta­tis­tik­platt­form Bo­den­see der In­ter­na­tio­na­len Bo­den­see Kon­fe­renz (IBK) un­ter Fe­der­füh­rung der Fach­stel­le für Sta­tis­tik des Kan­tons St. Gal­len. Hier­bei wur­de über­wie­gend auf be­ste­hen­des Da­ten­ma­te­ri­al der öf­fent­li­chen Sta­tis­tik in Deutsch­land, Liech­ten­stein, Ös­ter­reich und der Schweiz zu­rück­ge­grif­fen, das für das Heft grenz­über­grei­fend har­mo­ni­siert wur­de.

der Zu­kunft zu­ver­sicht­lich ent­ge­gen. Ins­ge­samt mel­den 73 Pro­zent der Un­ter­neh­men ei­ne Aus­las­tung von 80 Pro­zent oder hö­her.

Im Vor­feld zur Bun­des­tags­wahl 2017 rückt der po­li­ti­sche Fo­kus des Hand­werks in Rich­tung Ber­lin. Krim­mer: „Die Auf­trags­la­ge im Hand­werk ist gut. Die Be­trie­be wol­len in­ves­tie­ren und brau­chen Nach­wuchs.“Durch die im­mer stär­ke­re Di­gi­ta­li­sie­rung wach­sen die An­for­de­run­gen auch in die­sem Be­reich. Bei­spiels­wei­se wün­schen sich die Kun­den zu­neh­mend Di­enst­leis­tun­gen aus ei­ner Hand.

„Da­für brau­chen wir Fach­kräf­te“, so Krim­mer. Des­halb for­dert der Prä­si­dent der Hand­werks­kam­mer Ulm, dass die Bil­dungs­mög­lich­kei­ten im Hand­werk struk­tu­rell er­wei­tert wer­den. Der Haupt­ge­schäfts­füh­rern der Hand­werks­kam­mer Ulm, To­bi­as Meh­lich, un­ter­stützt die For­de­rung des Hand­werks­kam­mer­prä­si­den­ten: „Die Po­li­tik muss nach der Bun­des­tags­wahl ei­ne hö­he­re Be­rufs­bil­dung mög­lich ma­chen und in ei­nem Pakt die Be­ruf­li­che Bil­dung bes­ser för­dern“, so Meh­lich. ho­den und Ap­pen­zell In­ner­rho­den zäh­len.

Das Heft weist un­ter an­de­rem auch aus, dass die Be­völ­ke­rung in der Bo­den­see­re­gi­on zwi­schen 2000 und 2015 von 3,6 auf 4 Mil­lio­nen Personen ge­wach­sen ist und auch bis 2030 ein An­stieg um wei­te­re elf Pro­zent er­war­tet wird. Hin­ge­gen ist die Zahl der Un­ter-20Jäh­ri­gen zwi­schen 2000 und 2015 von 830 000 auf 803 000 zu­rück­ge­gan­gen. Ge­stie­gen ist zwi­schen 2010 und 2014 die An­zahl der in der Bo­den­see­re­gi­on Er­werbs­tä­ti­gen, und zwar um jähr­lich durch­schnitt­lich 1,5 Pro­zent. Die­se er­wirt­schaf­te­ten ein Brut­to­in­lands­pro­dukt (BIP) von 229 Mil­li­ar­den Eu­ro, das mit dem na­tio­na­len BIP von Finn­land ver­gleich­bar ist. Die Ho­tel­le­rie­be­trie­be der Bo­den­see­re­gi­on konn­ten 2016 au­ßer­dem erst­mals mehr als 20 Mil­lio­nen Über­nach­tun­gen ver­zeich­nen.

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