Diesch/Au­ten­rieth be­le­gen Rang 16 bei der 470er-WM

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Lokalsport -

(vg) - Rang 16 ist das Er­geb­nis für Si­mon Diesch und Phil­ipp Au­ten­rieth (Würt­tem­ber­gi­scher YC/Baye­ri­scher YC) bei der Welt­meis­ter­schaft der 470er in Thes­sa­lo­ni­ki/Grie­chen­land. Bei glü­hend hei­ßen Au­ßen­tem­pe­ra­tu­ren und leich­ten Win­den se­gel­te das Duo, das sich die Olym­pi­schen Spie­le von To­kyo 2020 als Ziel ge­setzt hat, sei­ne ers­te ge­mein­sa­me WM.

Ins­ge­samt 72 Teams aus 28 Na­tio­nen wa­ren bei den Her­ren am Start. Neue Welt­meis­ter wur­den die Welt­rang­lis­ten­ers­ten Ma­thew Bel­cher und Wil­li­am Ryan aus Aus­tra­li­en, Dritt­plat­zier­ter die Bre­gen­zer Da­vid Bar­gehr und Lu­kas Mähr. „Das Er­geb­nis ist okay, auch wenn nicht al­les op­ti­mal ge­lau­fen ist“, fass­te Si­mon Diesch die WM zu­sam­men. Die „sen­sa­tio­nell or­ga­ni­sier­te“WM war täg­lich mit Wind ge­seg­net.

Mit den Plät­zen 20, 5 und 4 am ers­ten Tag wa­ren Diesch/Au­ten­rieth re­la­tiv gut in die WM ge­kom­men. „Das ers­te Ren­nen ha­ben wir of­fen­bar wie­der zum Auf­wa­chen ge­braucht“, schmun­zel­te Vor­scho­ter Phil­ipp Au­ten­rieth. Doch mit den bei­den fol­gen­den Top-Fünf-Er­geb­nis­sen wa­ren die bei­den „su­per hap­py“.

Um in der Qua­li­fi­ka­ti­ons­pha­se das Punk­te­kon­to nicht mit ei­nem Früh­start zu be­las­ten, gin­gen sie am zwei­ten Tag sehr ver­hal­ten zur Sa­che. Zu ver­hal­ten, wie sich zei­gen soll­te: Bei nur sie­ben Kno­ten Wind (zwei Be­aufort) wa­ren bei­de Starts mä­ßig. „Wenn man bei dem we­ni­gen Wind am Start nicht rich­tig raus­kommt, wird’s rich­tig schwie­rig“, so Au­ten­rieth. Mit den Plät­zen elf und 17 wa­ren sie zum En­de der Qua­li­fi­ka­ti­on auf Rang 15 und da­mit si­cher in der Gold-Fleet (die bes­se­ren 36 Teams).

In der Gold-Fleet war die Luft dann be­trächt­lich dün­ner. Bei wei­ter leich­tem Wind se­gel­ten Diesch/Au­ten­rieth zu­nächst die Plät­ze 26, 28 und 23. „Der Start bei Leicht­wind be­rei­tet uns noch Schwie­rig­kei­ten. Un­se­re Vor­tei­le sind eher bei Stark­wind“, so der Vor­scho­ter. Auf Platz 21 lag das Duo vor dem letz­ten Re­gat­ta­tag der Gold-Fleet. Mit gro­ßem Drang nach vor­ne, um noch ein­mal et­was Bo­den gut­zu­ma­chen, gin­gen sie in die­sen Tag. Prompt wa­ren sie beim Start zu früh dran, kas­sier­ten ei­ne Dis­qua­li­fi­ka­ti­on. Die bei­den fol­gen­den Ren­nen gin­gen da­ge­gen wie­der gut aus: Plät­ze fünf und acht, ins­ge­samt auf Rang 16 ver­bes­sert.

„Drei Top-Fünf-Er­geb­nis­se. Wir kön­nen es al­so. Un­se­re Bau­stel­len sind ganz klar der Start und leich­ter Wind“, re­sü­mier­te Si­mon Diesch. In der Welt­rang­lis­te lie­gen die bei­den in­zwi­schen auf Platz 24, noch oh­ne das gu­te Re­sul­tat der WM.

In­zwi­schen sind bei­de Seg­ler wie­der zu Hau­se. En­de Ju­li geht es für die 470er-Seg­ler nach Dä­ne­mark zu ei­ner Te­st­re­gat­ta, und im Herbst zum ers­ten Mal für ein paar Wo­chen nach Ja­pan.

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