Die „Markt­lü­cke“kommt gut an

Zum ein­jäh­ri­gen Be­ste­hen der Ak­ti­on gibt es Ku­chen und Sekt

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Markdorf - Von Bri­git­te Wal­ters

- Seit ei­nem Jahr gibt es die ge­mein­sa­me Ak­ti­on „Markt­lü­cke“von ka­tho­li­scher und evan­ge­li­scher Pfarr­ge­mein­de. Ein­mal im Mo­nat tref­fen sich auf dem Mark­dor­fer Wo­chen­markt Ver­tre­ter der bei­den Ge­mein­den, um mit Markt­be­su­chern ins Ge­spräch zu kom­men. Zum ein­jäh­ri­gen Be­ste­hen der Ak­ti­on gab es am Don­ners­tag Ku­chen und Sekt. Mit der Re­so­nanz im ers­ten Jahr sind die Ver­ant­wort­li­chen sehr zu­frie­den.

Vor ei­nem Jahr hat al­les mit dem The­ma „Glau­be und Sport“be­gon­nen, der Auf­hän­ger für zahl­rei­che Ge­sprä­che auf dem Wo­chen­markt im Schat­ten der Kir­che, er­in­nert sich Ge­mein­de­re­fe­ren­tin Ste­fa­nia Men­ga. Ziel war es, raus aus den di­cken Mau­ern der Kir­che zu den Men­schen zu kom­men, um mit­ein­an­der zu re­den. Bei je­der Markt­lü­cke gibt es ein neu­es The­ma. So wur­de über die Fas­net eben­so wie über die Not­wen­dig­keit fri­scher Bröt­chen an Kar­frei­tag eif­rig dis­ku­tiert.

Ei­gent­lich sol­len die The­men nur ein Im­puls sein, um ins Ge­spräch zu­kom­men, er­klärt Vi­kar Jo­han­nes Tref­fert. So ha­ben sich et­li­che Ge­sprä­che zu ganz an­de­ren The­men er­ge­ben. In den zwei St­un­den kom­men bis zu 30 bis 40 Men­schen an den Tisch, um zu re­den, sich zu in­for­mie­ren oder auch ih­re Kri­tik los­zu­wer­den. Sei es zu Fra­gen um die „gro­ße“Kir­che oder zu der Kir­che vor Ort, aber auch zu ak­tu­el­len The­men. Die „Markt­lü­cke“er­mög­li­che es, dicht bei den Men­schen zu sein, sie in ih­rem All­tag zu tref­fen, freut sich Men­ga.

Es herr­sche ei­ne gu­te Stim­mung bei der „Markt­lü­cke“, es ma­che Freu­de, mit den Men­schen zu spre­chen, er­gänzt Pfar­rer Ti­bor Na­gy. Er sei über­rascht wor­den von der gro­ßen Band­brei­te der The­men, die die Men­schen an­spre­chen. Mit­ten im Tru­bel des Wo­chen­mark­tes ge­be es tief­grei­fen­de Ge­sprä­che dar­über, was Glau­be heu­te be­deu­te oder wel­che Wün­sche es zu Ve­rän­de­run­gen der Kir­che in Zu­kunft ge­be. Der Markt­stand sei auch ein wich­ti­ges Zei­chen der Öku­me­ne. Da bei­de Ge­mein­den das Ziel ha­ben, mit den Men­schen ins Ge­spräch zu kom­men, kön­nen sie gut zu­sam­men­ar­bei­ten, er­klärt Na­gy. Bei­de Kir­chen brau­chen Ve­rän­de­rung, da­zu ge­hö­re auch, raus­zu­ge­hen, die Men­schen im All­tag zu tref­fen, nie­der­schwel­lig mit ih­nen in Kon­takt kom­men.

FO­TO: BW

Pfar­rer Ti­bor Na­gy hat zum Ein­jäh­ri­gen der Markt­lü­cke Ku­chen mit­ge­bracht. Über die gu­te Re­so­nanz freu­en sich Vi­kar Jo­han­nes Tref­fert, Joost Lo­eber­mann, Ge­mein­de­re­fe­ren­tin Ste­fa­nia Men­ga und Leah Ra­dau.

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