Nach­rüs­tung mit Soft­ware oder Hard­ware

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Wirtschaft -

Soft­ware­lö­sung: Die Ver­grö­ße­rung des so­ge­nann­ten Ther­mo­fens­ters per Up­date der Steue­rungs­soft­ware soll den Schad­stoff­aus­stoß ver­rin­gern. Das Ther­mo­fens­ter sorgt da­für, dass die Ab­gas­rei­ni­gung au­ßer­halb ei­nes be­stimm­ten Tem­pe­ra­tur­be­reichs ab­ge­schal­tet wird. Auch der Aus­stoß schäd­li­cher Stick­oxi­de (NOx) soll durch neue Soft­ware sin­ken. Nä­he­re An­ga­ben, wie das funk­tio­niert, mach­ten die Au­to­mo­bil­kon­zer­ne kei­ne.

Hard­ware­lö­sung: Der nach­träg­li­che Ein­bau ei­nes Selec­tive Ca­ta­ly­tic Re­duc­tion Sys­tems, ein Sys­tem zur Ab­gas­nach­be­hand­lung, kann den Stick­stoff­aus­stoß ver­rin­gern. Da­bei wird ei­ne wäss­ri­ge Harn­stoff­lö­sung, un­ter dem Mar­ken­na­men Ad­Blue be­kannt, in die Ab­ga­se ein­ge­spritzt, Stick­oxi­de und Am­mo­ni­ak re­agie­ren zu Was­ser­stoff und un­ge­fähr­li­chem Stick­stoff. 1500 Eu­ro kön­ne so ei­ne Nach­rüs­tung kos­ten, sagt Bo­schChef Volk­mar Den­ner. (dpa/AFD)

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