Der Mark­dorf Cup war „ein­fach klas­se“

SCM-Fuß­ball­ab­tei­lungs­lei­ter Ger­hard Klank zieht Bi­lanz des Tur­niers

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Markdorf/service -

MARK­DORF - Hoch­klas­si­ge Mann­schaf­ten, span­nen­de Du­el­le und je­de Men­ge Zu­schau­er am Sei­ten­rand. Die Ver­ant­wort­li­chen des SC Mark­dorf sind mit der 29. Auf­la­ge des Mark­dorf Cups mehr als zu­frie­den. War­um das wech­sel­haf­te Wet­ter so­gar vor­teil­haft ge­we­sen ist und was der Ver­ein für das 30-jäh­ri­ge Ju­bi­lä­um des Vor­be­rei­tungs­tur­niers plant, er­klärt SCM-Fuß­ball­ab­tei­lungs­lei­ter Ger­hard Klank im In­ter­view mit SZRe­dak­teur Mar­vin We­ber.

Wie lau­tet Ihr Fa­zit zum 29. Mark­dorf Cup?

Es ist wie­der ei­ne ab­so­lut ge­lun­ge­ne Ver­an­stal­tung ge­we­sen. Und ich be­zeich­ne es ab­sicht­lich als „Ver­an­stal­tung“, da die­ses Tur­nier mehr als nur ein biss­chen Fuß­ball­spie­len ist. Wir hat­ten in der Qua­li­fi­ka­ti­on ei­ne noch nie da ge­we­se­ne fuß­bal­le­ri­sche Qua­li­tät und ha­ben das dann noch mit dem Dau­er­bren­ner FV Ra­vens­burg und auch mit der ers­ten Teil­nah­me des DFB-Po­kal-Teil­neh­mers 1. FC Rie­l­asin­gen-Ar­len im End­tur­nier noch ein­mal ge­toppt. Mit die­sen Teil­neh­mern und den wirk­lich sehr hoch­klas­si­gen Spie­len war der Mark­dorf Cup 2017 aus un­se­rer Sicht ein­fach klas­se. Span­nend und of­fen bis kurz vor dem Fi­na­le.

Was war der Hö­he­punkt in die­sem Jahr?

Der Hö­he­punkt war si­cher­lich das End­spiel zwi­schen dem FV Ra­vens­burg und dem 1. FC Rie­l­asin­gen-Ar­len.

Gab es ei­nen Tief­punkt oder et­was das hät­te bes­ser lau­fen kön­nen?

Aus mei­ner Sicht gab es kei­nen Tief­punkt. Das Or­ga-Team (Pe­ter Po­s­prich, Uwe Schulz und ich) ist grund­sätz­lich sehr selbst­kri­tisch, aber auch of­fen für das Feed­back der Mann­schaf­ten, Trai­ner und Vor- stän­de. Aus den Rück­mel­dun­gen wird es si­cher­lich den ei­nen oder an­de­ren Punkt ge­ben, den wir „über­neh­men und an­pas­sen“.

Mal war es sehr heiß, mal reg­ne­risch. Wie wa­ren die Be­su­cher­zah­len wäh­rend des Tur­niers trotz des wech­sel­haf­ten Wet­ters?

Das Wet­ter war ei­gent­lich per­fekt, bes­ser geht es gar nicht. Ent­we­der hat es vor oder nach den Spie­len ein­mal kurz ge­reg­net oder eben an den spiel­frei­en Ta­gen dann auch mal rich­tig ge­schüt­tet. Für den Ra­sen war das sehr po­si­tiv, auch wenn ihm jetzt am Schluss die Be­las­tung an­zu­se­hen ist. Die Zu­schau­er­zah­len sind im Ver­gleich zum Vor­jahr wie­der et­was ge­stie­gen. In 2016 war es ein­fach nur heiß, was dann den ei­nen oder an­de­ren Zu­schau­er doch eher ins Frei­bad ge­zo­gen hat. Un­ter die­sen Be­din­gun­gen war es die­ses Jahr wie­der ein Stück bes­ser. Da wird dann auch nach dem Steu­er­ab­zug ein Plus zu ver­bu­chen sein. Wir sind aber grund­sätz­lich seit Jah­ren sehr zu­frie­den, denn trotz des ab­so­lu­ten Wett­kampf­cha­rak­ters ist es im­mer noch ein Vor­be­rei­tungs­tur­nier, für das die Zu­schau­er­zah­len sehr gut sind. Was na­tür­lich hilft, ist die Sieg­prä­mie in Hö­he von 2000 Eu­ro. Die­se Prä­mie will je­des der Teams gewinnen, was in den Spie­len dann auch deut­lich zu se­hen ist und die Zu­schau­er ent­spre­chend an­zieht.

Im kom­men­den Jahr fei­ert das Tur­nier sein 30-jäh­ri­ges Ju­bi­lä­um. Ist schon et­was Be­son­ders ge­plant?

Wir ha­ben si­cher­lich schon die ei­ne oder an­de­re Idee be­spro­chen, je­doch wird es wirk­lich sehr schwer wer­den, das Tur­nier im Ver­gleich zu 2017 noch­mal zu ver­bes­sern. Mehr wol­len wir aber zum jet­zi­gen Zeit­punkt noch nicht ver­ra­ten.

FO­TO: CG

Ist zu­frie­den mit dem Tur­nier: SCM-Fuß­ball­ab­tei­lungs­lei­ter Ger­hard Klank.

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