Tem­pel­berg-Kon­flikt es­ka­liert

Kri­sen­sit­zung des Si­cher­heits­ra­tes zu Nah­ost be­an­tragt

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - FRONT PAGE -

STOCKHOLM/JE­RU­SA­LEM/AMMAN (dpa/AFP) - We­gen der Ge­walt im Streit um Si­cher­heits­maß­nah­men am Tem­pel­berg in Je­ru­sa­lem ha­ben Schwe­den, Frank­reich und Ägyp­ten ge­mein­sam ei­ne Son­der­sit­zung des Welt­si­cher­heits­rats be­an­tragt. „Dia­log, Dee­s­ka­la­ti­on und die Wah­rung des Sta­tus quo an den hei­li­gen Stät­ten“sei­en un­be­dingt not­wen­dig, twit­ter­te Schwe­dens Au­ßen­mi­nis­te­rin.

Bei blu­ti­gen Un­ru­hen am Frei­tag wa­ren vier Pa­läs­ti­nen­ser ge­tö­tet und rund 400 ver­letzt wor­den. Als Aus­lö­ser der Un­ru­hen galt die In­stal­la­ti­on von Me­tall­de­tek­to­ren am Tem­pel­berg, der Mus­li­me und Ju­den hei­lig ist.

Un­ter­des­sen ist am Sonn­tag­abend bei ei­ner Schie­ße­rei auf dem Ge­län­de der is­rae­li­schen Bot­schaft in der jor­da­ni­schen Haupt­stadt Amman ein Jor­da­ni­er ge­tö­tet wor­den. Ein Is­rae­li sei schwer ver­letzt wor­den. Das be­rich­tet die Nach­rich­ten­agen­tur AFP un­ter Be­ru­fung auf Si­cher­heits­krei­se.

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