Ein ganz be­son­de­rer Jahr­gang

Abitu­ri­en­ten der Dros­te-Hüls­hoff-Schu­le glän­zen mit be­son­ders gu­ten No­ten

Schwaebische Zeitung (Markdorf) - - Friedrichshafen -

Sonn­tag sei­nen Ab­schluss. Mit den vie­len gu­ten No­ten und ei­nem Ge­samt­durch­schnitt von 2,2 lie­ge die Dros­te-Hüls­hoff-Schu­le au­ßer­dem auf Platz 2 im Be­zirk – hier wür­den je­weils die be­rufs­bil­den­den Gym­na­si­en ver­gli­chen. „Das al­les ist aber nur mög­lich, weil wir auch die bes­ten Leh­rer ha­ben“, fuhr sie in ih­rer Re­de fort und bat um ei­nen Ap­plaus für das Kol­le­gi­um. Zu gu­ter Letzt wünsch­te sie den Schul­ab­gän­gern, dass sie al­les aus­pro­bie­ren soll­ten, was sie gern tun wür­den und „habt Mut zu Nie­der­la­gen, habt Zie­le, Träu­me Vi­sio­nen“.

Auch Klas­sen­leh­re­rin Bir­git Neu­ber-Wernicke hat­te gu­te Wün­sche für die Zu­kunft pa­rat, al­len vor­an den ei­nen: „Ich wün­sche Ih­nen al­len, dass Sie mal ei­nen Be­ruf fin­den, der Sie genau­so er­füllt wie mich mei­ner.“Und ih­re Kol­le­gin Se­li­na Kern über­reich­te ein ganz be­son­de­res Ge­schenk: Zum En­de der elf­ten Klas­se ha­be sie spon­tan die Idee ge­habt, die Schü­ler Brie­fe an sich selbst schrei­ben zu las­sen. Die­se über­reich­te sie nun ih­rer Klas­se, da­mit sie die­se „in ei­nem ru­hi­gen Mo­ment“le­sen könn­ten und se­hen, wie sie sich ver­än­dert hät­ten.

Über­haupt kam in dem un­ter­halt­sa­men Pro­gramm die ge­gen­sei­ti­ge Wert­schät­zung ne­ben all den Scher­zen auf Kos­ten der je­wei­li­gen Leh­rer nicht zu kurz. Klas­sen­leh­rer der SG 13-1 Ste­fan He­ner hat­te eben­falls ein Ge­schenk für sei­ne Schü­ler da­bei. 19 Bo­den­see­kie­sel mit je­weils ei­ner per­sön­li­chen Wid­mung über­reich­te er. „Ei­gent­lich woll­te ich Ih­nen ja 19 Mei­len­stei­ne mit­brin­gen, denn das, was sie da jetzt ge­schafft ha­ben, das ist ein Mei­len­stein.“Zum Ab­schied der Schü­ler zi­tier­te er noch Kurt Tuchol­s­ky: „Die größ­te Se­hens­wür­dig­keit, die es gibt, ist die Welt – sieh sie dir an.“

Mu­si­ka­lisch sind sie auch noch

Auch Chris­ti­an Schen­ke muss­te sich ver­ab­schie­den. Der Lei­ter der Schul­band, in der au­ßer ihm noch die Leh­rer Ju­lia Blan­co und Mat­thi­as Krems­ler mit­spie­len, war be­geis­tert vom mu­si­schen Ta­lent der Ab­sol­ven­ten und be­ton­te, dass die­se nicht nur ih­re In­stru­men­te toll be­herrsch­ten, son­dern dass die meis­ten Lie­der, die sie an die­sem Abend zum Bes­ten ge­ben wür­den, gar selbst ge­schrie­ben sei­en, und zwar von Leo­nie Jan­zer. Jan­zer er­öff­ne­te au­ßer­dem ge­mein­sam mit Schü­ler­spre­cher Mat­thi­as Eck­mann die Fei­er und führ­te durch die ers­te Hälf­te des Pro­gramms, zwi­schen­drin be­wies sie mehr­fach ihr Ge­s­angs­ta­lent.

Eck­mann selbst er­in­ner­te in sei­ner Re­de an die­je­ni­gen, die das Abitur nicht ge­schafft hät­ten und be­ton­te: „Ihr habt genau­so viel ge­ackert wie wir.“

Mit ei­ner wei­te­ren Tanz­ein­la­ge en­de­te ein bun­ter, herz­li­cher Ab­schluss­abend.

FO­TO: LE­NA REI­NER

Das letz­te Grup­pen­fo­to der Dros­te-Abitu­ri­en­ten: 107 Schü­ler ha­ben den Ab­schluss in der Ta­sche – 36 da­von mit ei­ner 1 vor dem Kom­ma.

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